Das Jahr 1993

Mein persönlicher Rückblick auf das Jahr...

Mein 8. Wettkampfjahr seit 1986 endete sozusagen jäh am 31. Oktober nach bis dahin 12 Finishes incl. 2 Marathonläufen und insgesamt 3001 Laufkilometern mit einem am 2. November diagnostiziertem Meniskusschaden. Siehe hierzu meine Ausführungen im Bericht vom Büdelsdorfer Eiderlauf. Bis dahin verlief das Jahr zumindest im ersten Halbjahr mit einer absoluten persönlichen Bestzeit über die Halbmarathondistanz in 1:21:08 Stunden am 14. Februar in Drelsdorf und meiner drittbesten Zeit über die doppelt so lange Marathondistanz drei Wochen später in Husum. Die übrigen Laufveranstaltungen suchte ich überwiegend danach aus, wo auch kürzere Distanzen für meine Tochter Lena angeboten wurden. Für mich und unsere Familie waren ihre tollen Erfolge mit Podiumsplätzen weit größere Highlights als meine eigenen Resultate.

....und aus Sicht der SV Friedrichsort

Erfolgreich hatten wir wieder den Crosslauf im Winter in Falckenstein und im Herbst den Straßenlauf im Rahmen des Stadtteilfestes gut organisiert über die Bühne gebracht. Die Anzahl an Laufveranstaltungen wuchs immens und die gesamte Langlaufszene boomte, vor allem auch auf der Marathondistenz und den Ultrastrecken darüber hinaus. Auch der prozentuale Anteil langlaufliebender Frauen steigerte sich. Es gab sogar schon spezielle Frauenläufe und für Kinder wurden immer mehr extra Bambiniläufe ect. angeboten. Unser  Rainer Westerhelweg schaffte über die Marathondistanz seine absolute Bestzeit in 3:02:40 Stunden in Hamburg.


4. Büdelsdorfer Eiderlauf am 10.10.93 (+ weitere Läufe von September - Dezember)

  

Eingefügt die 212 von 313 schnellsten Zieleinläufe der Läufer und Läuferinnen über die 11.111 m

Zwei Wochen später. Wieder eine Premiere für mich. Den Lauf hatte ich ausgesucht, weil hier neben dem Hauptlauf über 11.111m auch ein Jedermannlauf über 5,8 km angeboten wurde, den Tochter Lena bestreiten konnte. Aber erstmal zum Hauptlauf mit 367 Anmeldungen und 313 Zieleinläufen, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Mit den 43:56 Minuten war ich recht zufrieden, auch wenn es nur zum 9. Platz (von 27) in der M40 und einem 56. Gesamtplatz reichen sollte. Mehr als ein Schnitt von 3:57 Minuten je Kilometer hatte ich aufgrund des mit dem Umzug verbundenen geringen Trainings in den vergangenen Wochen auch gar nicht erwartet. Ich hatte mir das Rennen auch von den ziemlich gleichmäßig gelaufenen km-Zeiten außer einem fragwürdigen Ausrutscher bei km 8 mit 4.18 (!) gut eingeteilt. Außer mir war von der SV Friedrichsort nur noch Jan Rathje am Start. Er finishte in 44:53 Minuten und erreichte damit unter 14 im Ziel den tollen 2. Platz in der männlichen Jugend. Kommen wir jetzt zum Jedermannlauf. Auch hier war ein Rückgang der diesmal 117 Anmeldungen und 102 Finisher gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Tochter Lena konnte mit ihren 12 Jahren in einer Zeit von genau 27:00 Minuten (toller 4:39 Min./km Schnitt) nicht nur den  guten 37. Gesamtplatz erzielen, sondern unter 9 weiblichen Schülerinnen im Ziel den 1. Platz erringen. Dies war Lenas vierter Wettkampf binnen 15 Tagen gewesen, da die am 29.09. und 06.10 auch noch zwei Crossläufe a 2.500m von der Schule aus und beim "Lauf der Schulen" auf der Kieler  Moorteichwiese bestritten hatte.

  

Für mich dagegen sollte es der letzte Wettkampf für meinen bisherigen Verein SV Friedrichsort gewesen sein und für viele Monate der vorerst letzte richtige Wettkampf. Grund war eine Meniskus-OP. Die Ursache hierfür deute ich eindeutig auf ein zu hartes und wieder -nach dem Umzug- zu schnell gesteigertes Trainingspensum. Zusätzlich mache ich im Nachherein auch den von vielen Pferdespuren unebenen Untergrund und das Profil bergauf und bergab des Europäischen Wanderweges von Holtenau nach Schilksee und zurück hierfür verantwortlich. Am 29. Oktober nach wieder solch einem harten Trainingslauf war es dann soweit, daß ich danach solche Schmerzen im rechten Knie verspürte, die auch in den folgenden Tagen nicht nachließen. Am 2. November dann die Diagnose des Ortopäden: "Kniegelenkkapselreizung innen". Es folgten Ultraschall, Spritzen, Röntgen und schließlich am 18. November im Elisabeth-Krankenhaus durch Dr. Utermann die Kniespiegelung und Meniskusverkürzung. Vom Fädenziehen am 26. November bis über die Jahreswende hinaus musste das Knie weiterhin punktiert werden. Zudem wurde mir Krankengymnastik auf Rezept verordnet. Am 17. Dezember erhielt ich eine elastische Binde und fing an, auf dem gekauften Hometrainer zu trainieren und die Muskulatur wieder zu stärken.

Der MEDOC-WEIN-MARATHON am 18.09. ist Frankreichs zweitgrößter Marathon mit 6000 hauptsächlich verkleideten Teilnehmern. Er findet im größten Weinanbaugebiet Frankreichs nahe Bordeaux immer zur Zeit der Weinlese statt. Dieser Erlebnismarathon wird ausgerichtet von 14 Weingütern, den Chateaus entlang der Strecke, die auch für die Verwöhnverpflegung mit u.a. Wein und sogar Austern sorgen. Die Endzeit ist hier absolut unwichtig, wie unser Teilnehmer Klaus Höfer  aus Friedrichsort in seinem Bericht in der SVF-Info 04/93 wiedergibt. Dieser einmalige Lauf macht einem bewusst, daß nicht nur das Streben nach neuen Bestzeiten unser Ziel  sein darf. Wir sollten uns glücklich schätzen, daß wir laufen können und solch herrliche Veranstaltungen erleben dürfen. >>> Bericht von Klaus Höfer in der SVF-Info 04/93: Nach 100 km von Biel in der Schweiz und dem Medoc-Marathon in Südfrankreich stand für mich am 30.10. als 3. großer Erlebnislauf 1993 die 44 km über die Dreikaiserberge beim SCHWÄBISCHE ALB-MARATHON auf dem Programm. Fast 600 Läufer/innen stellten sich der Herausforderung des als Berglauf einzustufenden 2. Wertungslaufes im Europacup der Supermarathons. Insgesamt sind 1040 Höhenmeter zu überwinden. Keiner der drei Gipfel wurde von mir im reinen Laufschritt erreicht. Die letzten Steilstücke lassen Erinnerungen an den Rennsteiglauf wach werden. Das auch die Bergspezialisten ihre Probleme bekamen, aber den Humor nicht verloren hatten, verdeutlicht ein Vierzeiler eines dichtenden Läufers aus dem Harz, der ihm bei km 36 eingefallen war: Dem Mann aus Seesen > ist es im Harz zu flach gewesen > drum fuhr er nach Schwäbisch Gmünd > wo die Dreikaiserberge sind. >>> Bereits zum 10. mal bereits gab es den KLAUSDOFER NIKOLAUSLAUF am 05. 12. durch den Schwentinepark und zurück. Im Angebot waren wieder die 5 und 10 Kilometerstrecke, wobei tatsächlich der Kurzlauf mit 5,2 km etwas länger ist und der 10-er etwas kürzer. Fangen wir mit dem Kurzlauf an. Hier hatte unsere Tochter Lena vor einem Jahr ihren ersten Wettkampf gefinisht, wobei ich sie begleitet hatte. Diesmal musste sie alleine laufen, was inzwischen aber auch kein Problem mehr darstellte, denn Lena hatte in diesem Jahr bereits 10 andere Wettkämpfe solo bestritten. 4 der 103 weiblichen und 125 männlichen Finishern stellte die SVF. Ausnahmslos Schülerinnen und Jugendliche. Die schnellste Zeit lief hiervon die 18-jährige Christine Schuster mit 22:40 Minuten. Aber nur 3 Sekunden länger brauchte die 6 Jahre jüngere Chris Paustian (22:43), was ihr den 1. Platz der wSB einbrachte. Aber auch den 2. von 7 Finishern in dieser Klasse W12 konnte unser Verein mit Lena Behrmann, meiner Tochter, in 24:32 Minuten erringen. Im Vorjahr waren es noch 27:53 Minuten zusammen mit mir gewesen. Sie hatte sich somit um sage und schreibe 3:21 Minuten binnen eines Jahres verbessert. Entspricht einem km-Schnitt von 4:43 Minuten. Einfach klasse bei dem zum Teil crossartigem Streckenprofil! Die 15-jährige Neele Obermüller lief in ihrem Wettkampf 27:19 Minuten und war damit auch zufrieden. Jeder Finisher erhielt im Ziel eine Medaille und vom Nikolaus Robert Weber neben einen Weihnachtsmann aus Schokolade auch noch ein kleines Tannenbäumchen, welche wir unseren Freunden schenkten, wo wir bis zum Herbst noch gewohnt haben. Dieses gilt aber auch für alle Teilnehmer am Hauptlauf über die knapp 10 km mit 380 Zieleinläufen. 8 Männer und 2 Frauen stellte davon die SVF, die in folgender Reihenfolge durchs Ziel liefen: Matthias Kuchinke (36:48 Min.), Jörg Bassek (37:36), Uwe Pohlmeyer (38:41), Jan Rathje (39:52 - 1.mJA), Uwe Leineweber (44:13), Thomas Wollin (45:29), Thomas Otto (46:03), Benno Launert (46:10), Helga Wiese (48:08 - 3.W35) und Martina Baumgardt (48:29 - 2.W20). Ich selbst wäre natürlich auch gerne gelaufen, musste aber verletzungsbedingt passen. Siehe hierzu weiter oben im Bericht vom Büdelsdorfer Eiderlauf.             

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 59 - 69


4. Friedrichsorter Straßenlauf am 25.09.93

Eine Woche nach unserem erfolgten Umzug von Friedrichsort nach Holtenau ins eigene Reihenhaus die Rückkehr hierhin zum Laufen. Erst einmal gebe ich hier den Bericht in der SVF-Info 04/93 in Auszügen wieder: `Am 25. September fand schon zum vierten Male unser Straßenlauf statt, wieder im Rahmen des Stadtteilfestes. Und Glück hatten Veranstalter, Läufer und Zuschauer, denn während des Schnupperlaufes, einem Zehntelmarathon und des Hauptlaufes über 12 km stoppte der Regen....Mit 170 Anmeldungen und 153 Zieleinläufen wurde wiederum das Vorjahresergebnis überschritten, obwohl es wegen des Regens zuvor kaum Nachmeldungen gab. Sowohl die sportlichen Wettbewerbe als auch die Organisation verliefen gut. Das bestätigten die Aktiven auch bei der Siegerehrung. Das die Ergebnisse schnell vorlagen, dafür sorgte wieder einmal unser EDV-Profi Uwe Leineweber. Allen Siegern und Platzierten herzlichen Glückwunsch und den Kampfrichtern und Helfern vielen Dank´.... Komme ich jetzt zu den Resultaten aus der Ergebnisliste und fange mit dem Lauf über 4.219m an. Obwohl unsere Tochter Lena schon etliche Wettkämpfe solo bestritten hatte, wollte ich sie hierbei diesmal begleiten. Den Rundkurs kannte ich ganz genau, denn zusammen mit Jürgen Koch hatten wir am späten Vormittag das Kreiden der Strecke vorgenommen. Start  war um 14 Uhr auf dem Fördesportplatz. Wichtig ist ja immer das Laufen eines gleichmäßigen Tempos vom Start bis zum Ziel und das optimale Einteilen der Kräfte. Dieses gerade auch im Hinblick auf das nicht einfache Profil speziell bei diesem Lauf, wo es die ersten beiden Kilometer hinunter zum Falckensteiner Strand oft bergab oder plan läuft und danach umgekehrt am Schützenheim vorbei immer wieder bergan. Lena und ich bekamen es gut hin und konnten gemeinsam unter den Augen vieler Zuschauer in der Friedrichsorter Fußgängerzone nach 19:53 Minuten jubelnd durchs Ziel laufen. Heraus sprang ein 10. Gesamtplatz von hier 39 Zieleinläufen von jung bis alt, wovon allein die SV Friedrichsort 19 stellte, die ich hier nicht alle extra mit Namen aufführen möchte. Wen es interessiert, darf sich gerne an mich wenden. Das es nur zum 3. Platz in Lenas Klasse reichte, war der großen Anzahl gerade in dieser Klasse W12 mit 6 Finishern geschuldet, wo sie wieder der schnellen Chris Paustian und diesmal auch Nadine Kanthak, beide ebenfalls von uns den Vortritt lassen mußte. Aber von 24 Frauen insgesamt den 4. Platz zu belegen, war ja auch schon beachtlich, fanden wir. Für mich reichte es bei 3 Finishern in meiner Klasse zu einem 2. Platz, was aber zweitrangig war. Jetzt zum fast drei mal so langen Hauptlauf mit Start um 15 Uhr über die 12 km, der mit 114 Zieleinläufen auch fast drei mal so viele Finisher wie der Kurzlauf stellte. Viele von unserer Langlaufgruppe waren allerdings in der Organisation oder als Helfer bzw. Streckenposten eingeteilt und konnten so nicht selbst mitlaufen. Sieger wurden Ulf Rathje in 39:15 Minuten vor Lutz Sellmer und Frank Hahn bei den Männern und Marion Arnold in 51:58 Minuten vor der jungen Anke Tiedemann bei den Frauen. Schnellster Friedrichsorter war Heimo Wundram in 43:55 Minuten, was ihm den 1. Platz in der M45 einbrachte. Die weiteren Friedrichsorter Finisher liefen wie folgt ein: Peter Grams (45:45 - 3. M30), Jan Rathje (48:53 - 3. mJA), Ulrich Ploog und Rainer Wiese (beide 52:08), Benno Launert (55:10), Martina Baumgardt (59:03 - 1. F.), Ernst-Otto Gülle (59:58 - 1. M65), Helga Wiese (1:00:25 - 1. W35) und Christian Klüttig (1:09:53 - 1. mSB). Als Auszeichnung gab es für jeden Finisher eine Urkunde und für die alle Teilnehmer des Hauptlaufes einen Erinnerungsteller und für die Sieger der Klassen einen Pokal. Und das alles für ein Startgeld von 10 DM für die Männer undFrauen und 8 DM für Jugendliche. Das Startgeld für den Schnupperlauf betrug 5 DM. Übrigens: Unsere Tochter Lena bestritt binnen den folgenden 11 Tagen noch zwei Wettkämpfe von ihrer Schule aus: Am 30.09. erzielte sie 10:21 Minuten über 2.500m und wurde 1. von 14 Mädchen und am 06.10. gab es die Crosslaufmeisterschaften der Schulen auf der Moorteichwiese, wo für die angegebenen 2500m 9:50 Minuten gestoppt wurden.         

 

Ergebnisse des Schnupperlaufes über einen "Zehntel-Marathon und der Bericht in den "Kieler Nachrichten"

Alle Ergebnisse des Hauptlaufes mit 3 Runden über 12 km

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 18 - 18


8. Kieler 10-Meilen-Lauf am 12.09.93

 

8. Lauf und auch meine 8. aktive Teilnahme hier. Es wurde zwar mit 1653 Anmeldungen kein neuer Melderekord erzielt, aber weit davon entfernt war man auch nicht. Als Ursache wurde auch die steigende Zahl verschiedenster Straßenläufe im ganzen Land genannt. Hiervon entfielen 992 Anmeldungen auf die Breitensportgruppe, wo nicht nach Altersklassen unterschieden wird und die Ergebnisse der Teilnehmer lediglich von A - Z aufgelistet werden Ein Grund der Beliebtheit dieser Gruppe dürfte daran liegen, daß man über die Startnummern einen der vielen Preise gewinnen konnte. Trotzdem finishte von unserem Verein in dieser Wertung nur ein Finisher bei 766 Zieleinläufen. Alle 31 übrigen Finisher der SV Friedrichsort liefen in der Wettkampfklasse mit, wo es insgesamt 525 Zieleinäufe gab. Von den 75 Frauen (siehe die eingefügten Ergebnisse) liefen unsere vier Frauen in dieser Reihenfolge durchs Ziel: Martina Baumgardt (1:20:46 Std.), Helga Wiese (1:22:32), Tine Rasmussen (1:26:15) und die fast 58-jährige Brigitte Schippels (1:33:08). Kommen wir jetzt zu den insgesamt 29 Männern der SV Friedrichsort. Als Gesamt-6. , aber 1. der M30 kam in 53:43 Minuten natürlich unser Laufstar Arno Eckeberg ins Ziel. Innerhalb von 42 Minuten kam dann ein Trio von uns wie folgt ins Ziel: Bodo Reiner (58:54), Heimo Wundram (59:14 - 1. M45) und Matthias Kuchinke (59:36). Vor meinem Zieleinlauf mußte ich dann noch ein Quartett den Vortritt lassen: Nils Madeja (1:02:11 - 1. M18), Reiner Westerhelweg (1:02:26), Klaus Marquard (1:04:10) und Uwe Pohlmeyer (1:04:43). Als 9. unseres Vereins lief danach ich in einer Zeit von 1:05:06 Stunden durchs Ziel. Danach dauerte es mehr als 3 Minuten, bis die nächsten beiden Friedrichsorter noch unter 1:10 Stunden finishen konnten. Dies waren Günter Jatho (1:08:13) und Jürgen Koch (1:09:07). 70 bis 74 Minuten brauchten danach für die 16,1 km Alfred Schippels (1:10:40), Stefan Köhn (1:11:04), Ulli Ploog (1:11:25), Reiner Wiese (1:11:26), Manfred Wilke (1:11:56), Hauke Graumann (1:12:42), Gerhard Henneberg (1:13:18) und Peter Grams (1:14:13). 75 bis 79 Minuten liefen danach Henry Schelinski (1:15:08), Benno Launert (1:15:17), Uwe Leineweber (1:15:26), Karl-Heinz Leowsky (1:18:25) und Dietrich Huckriede (1:18:48). Danach dauerte es 10 Minuten, bis binnen weniger als 2 Minuten noch weitere fünf Friedrichsorter finishten: Thomas Wollin (1:27:42), Peter Baumgardt (1:29:00), Sven Harm (1:29:01 > 15 Jahre), Björn Hardes (1:29:25) und Martin Krohe (1:29:34). Jetzt noch ein par Sätze zu meinem Lauf: Bei idealem Laufwetter mit frühmorgendlichem Nebel und dann Sonnenschein bei 16 bis 18 Grad war es schwachwindig aus Südost. Aus meinen Aufzeichnungen der Zwischenzeiten geht hervor, dass es mir diesmal gelungen war, relativ gleichmäßige km-Zeiten von Beginn bis zum Ende zu laufen. Bis km 14 immer in dem Bereich von 4:00 bis 4:09 Minuten. Nur die letzten 2 km, wo es aber auch mit der Fußgängerbrücke über den Düsternbrookeer Weg und die Brunswiker Straße bis zum Dreiecksplatz hoch nicht mehr vom Profil her so flach und eben ist, gingen die km-Zeiten hoch auf 4:20 und 4:18 Minuten. Die 1:05:06 Stunden als Endergebnis und somit ein Schnitt von 4:03 Min./km entsprachen vom Training her meinen Erwartungen, so dass ich zufrieden war.

Alle Ergebnisse der Männer aus der Wettkampfwertung - die der Frauen siehe weiter oben rechts


 6. Kieler Hochbrückenlauf am 05.09.1993

"Murk beendete Eckebergs Serie", so lautete die Überschrift in den Kieler Nachrichten im Sportteil des 6. September. Und weiter hieß es: `Erstmals in der Geschichte dieses Events hat es Arno Eckeberg von der SV Friedrichsort nicht geschafft, als Sieger über die Ziellinie im Stadion des Ernst-Barlach-Gymnasiums zu laufen. Der Abonnementsieger vergangener Jahre mußte sich in der 6. Auflage des Events nach 28,3 km hinter Manfred Murk aus Lübeck und Marco Kohlmorgen von der LG Wedel/Pinneberg mit dem dritten Platz begnügen. Bei den Damen verwies überraschend Karin Sietz (LG Wedel/Pinneberg) bei ihrem ersten Start in Kiel die Vorjahressiegerin Dagmar Knudsen (LAV Husum) auf den zweiten Platz. Neben den beiden Siegern, die einmütig die gelungene Organisation und die gute Streckenführung lobten - lediglich die glitschigen Abhänge auf den letzten beiden Kilometern machten den Athleten zu schaffen - konnten auch die Veranstalter der LG Albatros Kiel zufrieden sein´. So weit die Kieler Nachrichten. Aus meinen eigenen Recherchen geht hervor, daß es mit 282 lediglich einen Finisher weniger als im Vorjahr gab, wovon acht von der SV Friedrichsort kamen. Hier die Reihenfolge der Zieleinläufe mit den Zeiten: Arno Eckeberg (1:38:32 Std. - 2. M35), Heimo Wundram (1:49:05 - 1. M45), Peter Grams (1:54:17), Günter Jatho (2:10:58), Ulrich Kluge (2:15:29), Stefan Köhn (2:17:54), Benno Launert (2:24:15) und Dietrich Huckriede (2:37:01). Aus dem Großraum Kiel waren wir hinter den Vereinen Spiridon Schleswig, LAV Husum und der LG Elmshorn mit dem 4. Platz die stärkste Mannschaft. Ich selbst war nicht am Start. Grund waren die Vorbereitungen auf unseren Umzug von Friedrichsort nach Holtenau in Form von z.B. Malerarbeiten, Tapezieren und so weiter.

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 85 - 66 - 47


    7. Glücksburger Fördelauf am 22.08.93       (+ weitere Wettkämpfe von Juni - August)

Nach 10 Wochen Sommerpause und "nur" Training endlich wieder ein Wettkampf. Mit insgesamt 610 Teilnehmern gab es einen neuen Melderekord.

     

Meine Premiere in Glücksburg östlich von Flensburg auch deshalb, weil neben dem Hauptlauf u.a. auch ein Kurzlauf über 5 km im Programm ist und so auch die 12-jährige Chris Paustian sowie unsere Tochter Lena hier an den Start gehen konnte. Fangen wir deshalb auch mit unserem Nachwuchs an: Bei insgesamt 164 männlichen und weiblichen Finishern konnten Chris und Lena die guten Gesamtplätze 38 und 53 erkämpfen. Zeiten von 23:30 Minuten (Chris) und 25:09 Minuten (Lena) bedeuteten die ersten beiden Podestplätze in ihrer Schülerklasse. Für Tochter Lena mit durchschnittlich 5:02 Minuten auf den Kilometer wieder ein prima Ergebnis.

    

Kommen wir jetzt zum Hauptlauf mit insgesamt 292 Zieleinläufen. Obwohl ich den Eindruck hatte, vom Anfang bis zum Ende ein einigermaßen konstantes Tempo zu laufen, wichen meine Zwischenzeiten -damals ja noch ohne nachprüfbarem GPS- davon doch öfter ab, was auf falsch gesteckte Km-Schilder hindeutet. Km 7 und km 8 waren mit 4:18 und 4:37 Min. zu lang, km 9 dann mit 3:40 Min. zu kurz. Rechnete ich schon mit einer nur mäßigen Endzeit von über 4 Min. im Durchschnitt auf den Kilometer, verbesserte sich dieser Schnitt durch einen zu kurzen letzten Kilometer mit lediglich 2:29 Minuten. Verwirrte mich beim wiederkehrenden Blick auf die Uhr aber zwischenzeitlich doch erheblich. Mit der Endzeit von 46:20 Minuten und einem Schnitt von 3:52 Min/km war ich dann doch wieder zufrieden. Reichte immerhin zu einem 56. Gesamtplatz und einem 5. Platz von 27 M40-ern. Der Sieger hieß bei den Männern der Favorit aus Klausdorf Ulf Rathje (36:50). Bei den Frauen musste sich überraschend die 10 Jahre ältere Favoritin Dagmar Knudsen der Jugend im Endspurt beugen und sich mit 7 Sekunden Rückstand Karin Sietz (43:26) geschlagen geben.

Eingefügt die schnellsten 275 der insgesamt 292 männlichen und weiblichen Finisher über die 12 km-Distanz

Den ADELBYER SOMMERELAUF über 10 km konnte Alfred Schippels, unser 58-jähriger Ultraläufer am 19.06. in einer Zeit von 39:49 Minuten finishen und damit die AK M55 gewinnen. Statt Alfred finishte mit Klaus Höfer ein anderer Friedrichsorter in diesem Jahr die legendären und bekannten 100 KM in BIEL/SCHWEIZ. Beim 2. GETTORF-MARATHON am 26.06. liefen laut der zum Jahresende erschienenen Jahresbestenliste gleich 6 Friedrichsorter ihre persönliche Jahresbestzeit und kamen in folgender Reihenfolge ins Ziel: Klaus Marquard (3:04:45 Std.), Klaus Höfer (3:05:23), Uwe Pohlmeyer (3:10:39), Peter Grams (3:11:35), Alfred Schippels (3:18:14) und Ulrich Kluge (3:21:52). Beim HOHWACHTER VOLKSLAUF wurde am 17.07. Heimo Wundram Gesamtdritter und Sieger der M45. Am 01.08. beim 9. EUROPALAUF in NEUSTADT, wo ich vor 5 Jahren selbst meinen 1. Halbmarathon in 1:22:06 Std. finishte, war ich dieses mal verhindert und nicht aktiv dabei. Vorrang hatten in diesem Jahr am jeweils 1. Sonntag im Monat unsere Flohmarktverkäufe auf dem Kieler Rathausplatz, weil wir uns wegen des bevorstehenden Umzuges von Friedrichsort nach Holtenau ins eigene Reihenhaus von so etlichem Hausrat auf diese Art trennen wollten. Die Farben der SV Friedrichsort wurden dennoch würdig vertreten von Klaus Höfer (1:26:30 Std.) und Uwe Pohlmeyer (1:29:53 Std.). Auch für Brigitte (1:59:08 Std.) und Alfred Schippels (gemütliche 1:42:55 Std.), die beide hier seit der Premiere 1985 immer aktiv dabei waren, hielt die Serie bei diesem großen bekannten Lauf mit insgesamt 620 Finishern. 

Immer am letzten Sonntag im August, dieses Jahr am 28.08. findet das große LAUF- und WANDERFESTIVAL um den GROSSEN PLÖNER SEE statt. 11 mal bis 1991 war der Sportplatz der Marine-Unteroffiziersschule Start wie Ziel gewesen. Seit 1992 war das Geschehen auf den Plöner Marktplatz verlegt werden müssen, weil die "MUS" (Marine-Unteroffizierschule) sich von der Hauptorganisation verabschiedete. Ich habe sowohl in den SVF-Infos und auch meinen Unterlagen nichts weiter herausgefunden, als daß wir auf jeden Fall eine reine -aus 10 Läuferinnen bestehende-Frauenstaffel ins Ziel brachten und mit einer Gesamtzeit von 3:03:22 Stunden für die gesamt 35,8 km lange Runde einen 2. Platz erkämpfen konnten. Unsere Tochter Lena, mit erst 12 Jahren aber schon eine der schnellsten Läuferinnen, wurde deshalb als Startläufer mit der 4.243 m langen drittlängsten Startetappe auf die Reise geschickt. Regina und ich fuhren dann mit dem Pkw zum 1. Wechselpunkt, um sie dort wieder aufzunehmen. Nach genau 20 Minuten konnte sie dort erschöpft das Staffelholz an die 2. Läuferin weitergeben. Leider warteten wir den Zieleinlauf nicht mehr ab, weil wir zum Mittagessen noch bei Schwiegereltern zwischen Oldenburg und Heiligenhafen wohnend eingeladen waren.            

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 90 - 58 - 45 - 84 - 90 - 86 - 80 - 85 - 85 - 55


5. Lauf "Rund um Ratekau" am 13.06.93

Einer der bereits größten und bekanntesten Straßenläufe in Schleswig-Holstein. Schon vor 2 Jahren war ich hier vor den Toren Lübecks gelaufen. "Rekordflut" titelte die Lübecker Nachrichten. Bei den Männern und Frauen gab es neue Streckenrekorde durch den Kenianer John Kiprono bei den Männern und Kerstin Herzberg bei den Frauen über die 15 km. Auch gab es auf beiden Distanzen neue Teilnehmerrekorde. 633 Männer und Frauen finishten die 15 km und 393 Zieleinläufe gab es über die halb so lange Distanz. Die SV Friedrichsort war diesmal nur 3-fach vertreten. Und davon waren sogar noch zwei erst 12-jährige. Meine Tochter Lena und unser Nachbar Björn Ernst, die ich ja beide seit langem trainierte, sollten hier auf der 7,5 km Strecke ihre bis dato längste Distanz als Vorbereitung auf den noch 2,5 km längeren 10-km-Lauf des "Kieler-Woche-Schulen-Laufs" 10 Tage später bestreiten. Björn wurde toller Gesamt 54. mit 33:15 Minuten, was ihm den sechsten Platz in der Klasse mSB einbrachte. Tochter Lena wurde super 183. der insgesamt 393 Finisher mit 37:56 Minuten, was ihr bei 13 Finishern in ihrer Klasse wSB als Dritter sogar zu einem Podestplatz verhalf. Umgerechnet eine Zeit von durchschnittlich 5:03 Minuten auf den Kilometer. Da waren meine Frau und ich schon ein bisschen stolz und freuten uns mit Lena über diesen Erfolg. Zu solchen Platzierungen sollte es bei mir als Finisher auf der doppelt so langen Distanz nicht reichen. Mein erhofftes Ziel von einer Zeit unter einer Stunde sollte ich mit 1:00:34 Stunden verfehlen, obwohl ich den Lauf vom Start bis zum Ziel relativ gleichmäßige km-Zeiten gelaufen und somit nicht zu schnell angegangen bin. Der Sieg bei den Männern ging übrigens 6-fach an afrikanische Läufer vor dem besten Deutschen und Schleswig-Holsteiner Frank Kührmann. Der Frauensieg  jedoch blieb mit Kerstin Herzberg vor zwei ausländischen Läuferinnen  sogar im eigenen Bundesland.

Eingefügt die ersten 300 der insgesamt 633 männlichen und weiblichen Finisher des 15-km-Laufes


10. Kieler Woche-Schülerlauf am 23.06.93

Immer zur Halbzeit der Kieler Woche -am Mittwoch- findet als sportlicher Programmpunkt dieses Event mit vielen Schülern aus ganz Schleswig-Holstein über 10 km statt. Diesmal mit der 10. Auflage gleichzeitig ein Jubiläum. 1070 Anmeldungen standen zu Buche. Die jüngste Altersklasse waren die Jahrgänge 1979+1980+jünger. Zu diesen noch "Jüngeren" konnten die Sportlehrer der Schulen Ausnahmen einer Teilnahme erteilen, was für unsere 1981 geborenen Björn Ernst und meine Tochter Lena zutraf.  Es herrschte buchstäblich das typische Kieler-Woche-Regenwetter an diesem Tag. Beim Abholen der Startnummer gab es eine Kieler Woche-Kappe und zum Jubiläum ein rotes Baumwoll-T-Shirt. Start war um 17:30 Uhr auf der Olshausenstraße. Auch für mich ohne Wertung wollte ich Lena begleiten. Sich das Rennen -diesen für Lena heute längsten Lauf- gut einzuteilen und nicht zu schnell anzulaufen, beherzigten wir. Nach zwei Kilometern ging es hinein in das Projensdorfer Gehölz, dem größten Kieler Wald. Die Wege waren matschig, rutschig und von Pfützen übersät, woran natürlich auch alle anderen vor uns schon dran vorbei und nicht mitten durch laufen wollten. Schon bald danach stellten wir fest, daß sich viele Schüler und Schülerinnen übernommen hatten und anfingen, sich schon quälen. Wir konnten aber unser Tempo gut weiterlaufen und ab der Hälfte praktisch nur noch überholen, was sehr motivierend war. Die letzten beiden Kilometer -wieder Richtung Uni-Gelände- verließen wir die feuchten Waldwege und der Belag wurde wieder fester. Nach genau 47:48 Minuten, was einem Schnitt von 4:47 Min je km entspricht, überquerten wir auf dem Sportplatz die Ziellinie und Lena bekam ihre Medaille umgehängt. Jetzt brauchte meine Frau Regina mit dem Fotoapparat nicht länger im Regen warten. Als erstes danach suchten wir überdachten Schutz zum Wechsel der nassen Laufkleidung mit trockener und wärmender Kleidung. Schirmunterstützt ging es dann wieder zum Zielgelände, um zu erkunden, zu welchen Platzierungen es für unsere Friedrichsorter Schüler gereicht hatte. Einen Spitzenplatz hatten wir uns für Lena nicht ausgerechnet, da in der für Lena gültigen Klasse auch 13 und 14-jährige Schülerinnen gehörten. Umso überraschter waren wir dann beim Aushängen der Ergebnisliste. Lena hatte es unter 95 Finisherinnen in ihrer Schülerklasse tatsächlich bis auf den 2. Platz geschafft. Jetzt mußten wir natürlich auch noch die Siegerehrung im Regen abwarten. Als Anerkennung für ihren Podestplatz erhielt Lena neben der begehrten Kieler-Woche-Plakette ihren 1. Pokal in ihrer Laufkarriere. Wieder freuten wir uns mit Lena. Aber auch unsere 6 Jahre ältere Schülerin Christine Schuster konnte sich in ihrer Klasse als Dritte über einen Podestplatz und den Auszeichnungen freuen. Leider bin ich nicht im Besitz der Ergebnisliste der männlichen Schüler, so daß ich -jetzt 22 Jahre später- nicht recherieren kann, wie Björn Ernst abgeschnitten hat. Dürfte aber, falls er gefinisht hat, auch zu einer Top-Platzierung gereicht haben. 

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 74 - 62


2. Holtenauer Abendlauf am 28.05.93

Finishten bei der Erstauflage ein Jahr zuvor nur 200 Teilnehmer über die 5 bzw. 10 km, so konnte der veranstaltende TuS Holtenau und Organisator Siegfried Schmitz in diesem Jahr eine klare Steigerung vermelden. 58 "Kurzläufer" und 238 Langstreckler ergaben eine Steigerung von fast 50 %. Von den 19 SV Friedrichsortern liefen 4 hiervon die kurze Runde über 5 km rund um den Leuchtturm und erkämpften sich allesamt Podestplätze. Die schnellsten zwei M50-er waren unser Peter Schuster (18:22 Min.) und Ulrich Kluge (20:18 Min.). Auch der Nachwuchs lief mit Christine Schuster (21:55 Min.) in der wJA auf den 1. Platz. Das Quartett vervollständigte mit einem 3. Platz in der W45 Elisabeth Kawohl (29:18). Über die lange 10 km-Runde mußte Vorjahressieger Arno Eckeberg  Ulf Rathje mit 6 Sekunden Rückstand mit 31:32 Minuten den Vortritt lassen. Danach konnten sich in folgender Reihenfolge noch fünf weitere Kollegen vor mir platzieren: Jörg Bassek (35:21), Heimo Wundram (35:26 - 1. M45), Matthias Kuchinke (36:20), Nils Madeja (37:30 - 2. mJA) und Uwe Pohlmeyer (38:21). Als Gesamt-59. und nur 11. in der M40 konnte ich mich danach mit 38:53 Minuten zum Ende hin auch noch bergauf bis ins Ziel auf der Aschenbahn des Holtenauer Sportplatzes knautschen. Wie aus meinem Zeitprotokoll hervorgeht, wurde es auf den letzten vier Kilometern immer langsamer. Aber mit einem Schnitt von 3:53 Min./km war ich nur 5 Tage nach dem Hamburg-Marathon dann doch zufrieden. Immerhin konnte ich mein Vorbild, den 17 Jahre älteren Alfred Schippels mit seinen 39:28 Minuten (2. Platz M55) in Schach halten. Innerhalb von 42 Sekunden kamen danach ein Trio mit Günter Jatho (40:32), Stefan Köhn (40:50) und Klaus Marquard (41:14) ins Ziel. Danach dauerte es fast 3 Minuten, bis mit Uwe Leineweber (44:09) und Manfred Wilke (44:22) binnen 13 Sekunden die nächsten Friedrichsorter sich durchs Ziel kämpften. Es folgten danach noch unsere Frauen Helga Wiese (48:20 - 2. W35) und Brigitte Schippels (54:15 - 2. Platz W55).  

Die Einlaufliste vom Hauptlauf über die große 10 km-Runde in Holtenau

  

Meine Urkunde sowie die Einlaufliste vom Schnupperlauf der 5 km-Runde um den Leuchtturm

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 46


 8. Hamburg - Marathon am 23.05.93     (+ andere Wettkämpfe im April und Mai)

8 Wochen war der letzte Wettkampf her. Nach dem Lauf in Rieseby genossen wir die 1. Aprilhälfte unseren Urlaub an der türkischen Riveira in Alanya. Für meine Regina Regina und die Kinder war es die erste Flugreise. Das Wetter war dort warm. Zurück in Kiel bei kühlen Temperaturen und Aprilwetter fingen wir uns wohl deshalb sofort alle eine langwierige Erkältung mit starkem Husten, Heiserkeit, Bronchitis und bei Regina eine Kehlkopfentzündung ein, worunter u. a. auch Janas Konfirmation Ende April noch litt. Hatte ich schon im Urlaub in der Türkei wenig trainiert, war außer gelegentlichem leichten Joggen dieses auch die gut 2 Wochen danach nicht möglich. Trotz des Bemühens in den letzten 3 Wochen vor dem Marathon in Form zu kommen, spürte ich doch die Nachwirkungen der 4-wöchigen Trainingszwangpause. So nahm ich mir von vornherein vor, gar nicht erst eine gute Zeit laufen zu wollen, sondern den Lauf einfach zu genießen versuchen. Auf den Messebesuch und die Abholung der Startunterlagen am Vortag verzichtete ich. Zusammen mit Uwe Leineweber und Nils Madeja reisten wir stattdessen per Pkw rechtzeitig am Sonntag an, auch, um noch einen Parkplatz in der Nähe des Fernsehturms zu bekommen. Treffen der diesmal nur 9 Vereinsmitglieder wie immer oben bei der Rolltreppe. Hier zogen wir uns auch laufgerecht um, machten uns auf dem Weg zur Kleiderbeutelabgabe und wegen des Trialstarts zu dem jeweiligen Startpoint. Es war bedeckt, sollte aber trocken bleiben und die Temperauren waren bei 14 Grad um 9 Uhr und 19 Grad 3 Stunden später auch angenehm. Zudem war der schwache Wind aus NO kaum spürbar. Gemächlich wie geplant ging ich das Rennen an und wollte diesmal etwas mehr die vielen Sehenswürdigkeiten dieses in meinen Augen schönsten Marathons entlang der Strecke genießen. Obwohl aufgrund der angegebene Laufzeiten mit vorne im Startpulk gestartet, ließ ich mich nicht mitziehen, sondern mich zurückfallen. Bis km 25 lief ich, ohne mich anzustrengen die 5-km-Abschnitte mit 27:03 - 26:38 - 26:12 - 26:48 - 27:02 Minuten einen relativ gleichmäßigen Schnitt von 5:21 je km. Weil ich mich danach noch so frisch wie am Anfang fühlte, beschleunigte ich danach und begann, viele vor mir laufende oder bereits gehende Teilnehmer wieder "einzusammeln" und zu überholen. 22:30 - 20:57 - 21:05 und 9:09 für die restlichen 2,2 km zeigte meine Uhr für die restlichen Abschnitte an. Über 1 Minute je Kilometer konnte ich ab km 25 noch schneller und den Lauf weiterhin laufend genießen. Mit der diesmal unwichtigen Endzeit von 3:27:24 Stunden war ich zufrieden, auch wenn diese nicht mit in die Wertung der 1. Mannschaft einfließen konnte. Unser Bester war der bereits 48 Jahre alte Heimo Wundram mit tollen 2:43:28 Stunden, was ihm den 10. Platz in der M45 einbrachte. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:02:40 Stunden lief danach Rainer Westerhelweg durchs Ziel. Unsere 1. Mannschaft komplettierte dann Gerhard Henneberg (M40) mit 3:25:03 Stunden. Auch der junge 1974 geborene Nils Madeja konnte sich in seinem 1. Marathon mit 3:25:43 Stunden vor mir platzieren. Zusammen mit dem 10 Minuten nach mir finishenden Klaus Höfer bildeten wir die 2. Mannschaft. Binnen 7 Minuten finishten dann die nur noch 3 weiteren Finisher der SV Friedrichsort: Dietrich Huckriede in 3:58:05 Stunden, Uwe Leineweber in persönlicher Bestzeit von 4:00:27 Stunden und Bodo Harm in seinem 1. Marathon mit 4:05:35 Stunden. Ein wenig Statistik zum Lauf: Seit dem 2. Marathon in Hamburg 1987 gab es dieses Jahr mit nur 8.024 die geringste Zahl der Anmeldungen und mit 6.949 (86.6%) auch die geringste Zahl der Finisher. Und 5.406 Männer (77,8 %)  z.B. finishten aber unter 4 Stunden und nur 1.543 benötigten 4 Stunden und länger. Für mich persönlich war es der von der Zeit her der bisher langsamste Marathon bzw. längste Lauf.

 

Aus der SVF-Info 02/93: Bei den 2. Senioren-Europameisterschaft im 24.Stunden SRI Chinoy in Basel am 01./02. Mai stand wieder ein Athlet der SVF auf dem Siegertreppchen. Als 12. Gesamtsieger, 5. der integrierten Deutschen Meisterschaft wurde der bereits 58-jährige Alfred Schippels mit gelaufenen 224,642 km 1. in der Klasse M55. Was für eine Entfernung! - der helle Wahnsinn! Herzlichen Glückwunsch, Alfred! Beim 3. DB Hannover-Marathon am 18. April vertraten Heimo Wundram, Matthias Kuchinke, Rainer Westerhelweg und Benno Launert die Farben der SV-Friedrichsort. Persönliche Jahresbestzeiten wurden jedoch trotz der schnellen Strecke aufgrund der warmen Temperaturen nicht erzielt. Auch beim weltweit zweitgrößten London-Marathon mit 25.500 Teilnehmern wurden die Farben der SV Friedrichsort vertreten. Diesen Genußlauf entlang unzähligen Sehenswürdigkeiten und unvergeßlichen Eindrücken finishte in der für ihn unwichtigen Zeit von 3:31 Stunden auf der Westminster Bridge Jürgen Koch. Beim Osterlauf Neumünster am 10.04. siegten über die 5 km-Distanz unsere Nachwuchsläufer Chris Paustian (W12) in 21:38 Minuten und Jan Rathje (mJB) in 18:21 Minuten in ihren Klassen. Die 51 km lange Harzquerung von Wernigerode im Norden und Nordhausen im Süden am 1. Mai quer über den Harzrücken stellt eine besondere Herausforderung dar. Diesen Extrem-Crosslauf über Stock und Stein, Bäume und Bäche mit vielen zu bewältigenden Höhenmetern, verbunden mit schönen Ausblicken finishte Uwe Pohlmeyer in 4:42 Stunden als 23. von 120 Teilnehmern. Bei zunehmender Sonneneinstrahlung war vorsichtiges Angehen beim Aufstieg auf den Harzkamm im Pulsbereich von 135-145 angesagt. Die letzten 10 km bergab fiel das Laufen so noch leicht und es wurde nur noch überholt. Dieser Ultra ist als Erlebnislauf zu empfehlen. Bei den Kieler Kreismeisterschaften im Schüler- und Jugendbereich erzielten wir SV Friedrichsorter bei großen Teilnehmerfeldern mit mehr als 20 je Jahrgang bei den Mittel- und Langstrecken tolle Resultate. Christian May (M11-2000m-7:58 Min. = 2.), Chris Paustian (W12-2000m-8:02 Min. = 2.), Dany Jüschke (M13-2000m-7:49 Min. = 2.), Florian Jüschke (M11-2000m-8:36 Min. = 5.), Björn Ernst (M12-2000m-7:46 Min. = 3.), Ulrich Bock (M13-2000m-8:38 Min. = 3.), Nadine Kanthak (W12-2000m-8:40 Min. = 4.), Nicci Jüschke (M14-3000m-12:18 Min. = 7.), Christine Schuster (wJA-3000m-12:25 Min. = 4.) und Jan Rathje (mJA-3000m-11:02 Min. = 7.) Super Ergebnisse - Tolle Stimmung - Prima Teamgeist. Es hat allen Spaß gemacht.

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 20 - 40 - 15 - 9 - 57 - 81 - 80 - 83


   1. Riesebyer Schwansenlauf am 27.03.93    (+ Syltlauf am 21.03.)

An diesen Lauf kann ich mich auch heute noch gut und genau erinnern, denn es gab sozusagen eine Premiere für mich, die sich in meinem weiteren Läuferleben so nicht wiederholen sollte. Gemeldet hatte ich für die lange Distanz über 10,5 km. Start war nachmittags um 14:30 Uhr. Tochter Lena hatte ich für die mit 5,65 km kürzere, für sie persönlich aber bis dato längste Distanz gemeldet. Da der Start erst um 14:30 Uhr war, fuhren wir nach dem Mittagessen mit leichter Kost fuhren wir in dieses beschauliche Dorf 15 km nordwestlich von Eckernförde. Ich hatte mir eine gute Zeit für diesen für mich relativ kurzen Lauf vorgenommen. Und lief leider zu schnell mit 3:33 + 3:38 + 3:34 Minuten für die ersten 3 Kilometer an und es eine große Quälerei wurde. Es ging jetzt zurück Richtung Ortsmitte nahe des Ziels. 3:58 und 4:00 Minuten betrugen die Zeiten des 4. und 5. Kilometer. Ich war völlig kaputt und konnte mich nicht zwingen, geradeaus in die 2. Runde zu laufen. Stattdessen ließ ich den Schweinehund gewähren und bog rechts ab Richtung Sportplatz zum Ziel, denn ich hatte gelesen, dann automatisch in die Wertung des Kurzlaufes zu gelangen. Zum ersten mal ist und war es passiert, daß ich eine kürzere Distanz finishte als für die ich gemeldet war und wo ich eigentlich auch drauf eingestellt war. Nie wieder sollte mir in den folgenden Jahrzehnten meiner Laufkarriere dieses für mich Missgeschick passieren. Mit meiner Endzeit von 20:53 Minuten und einem Schnitt von 3:42 Min/km war ich aber sehr zufrieden. Es brachte mir den 1. Platz bei 8 Finishern in der M40 und 8. Platz in der Wertung insgesamt bei 65 Finishern ein. Tochter Lena lief ebenfalls ein beherztes Rennen und errang einen 2. Platz in der starken Klasse W12. Ihre Zeit von 27:09 Minuten bedeutet einen Kilometerschnitt von beachtlichen 4:48 Minuten. Mit Bodo Reiner war lediglich noch ein weiterer Läufer der SV Friedrichsort am Start. Er belegte auf der 10,8 km Distanz in der 18 Finisher starken MHK mit 35:34 Minuten den tollen 1. Platz und 4. Gesamtplatz unter 129 Finishern.

Aus der SVF-Info 02/93 von Arno Eckeberg: Nachdem im vergangenen Jahr die Strecke beim SYLTLAUF aufgrund der Wetterlage nur verkürzt gelaufen wurde, durften wir bei der 12. Auflage wieder die gesamten 33,3 km vom Süden (Hörnum) bis zum Norden (List) der Insel belaufen. Bodo Reiner zeigte weiter aufsteigende Form und von Beginn an, daß die Leistungshierarchie unserer Abteilung in Bewegung gerät. Bis km 28 lief er an der Spitze und erreichte schließlich sein Hauptziel, eine Zeit von unter zwei Stunden, als Zweitplazierter locker in 1:58:56 Stunden. Für uns Friedrichsorter blieb die Mitfreude, der 2. Platz in der Mannschaftswertung und mit den meisten der 850 Teilnehmer gemeinsam, als Trost der Glaube an den olympischen Gedanken.

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 82 - 60


19. Crosslauf in Falkenstein / Friedrichsort am 13.03.93

Zum 7. x und somit für mich schon Tradition ist die Teilnahme am eigenen Crosslauf im Wald am Falckensteiner Strand zum Start der Leichtathletiksaison. Für die Kieler Athleten ging es gleichzeitig wieder um die Kreismeistertitel. Aufgrund der Streckenbelegung mußte der Rundkurs ein- bis neunmal durchlaufen werden. Fünf erste Plätze insgesamt und zehn Kreismeistertitel konnten unsere Athleten erringen, darunter mit Per Borth (M8), Mareike Langmaak (W10), Christian May (M11), Chris Paustian (W12) und Dany Jüschke fünf im Schülerbereich. Ich möchte hier aber noch genauer auf unsere Finisher aus der Langlaufsparte eingehen. Martina Baumgardt wurde 3. über 2875m in 13:32 Min. bei den Frauen. Über die 4400m finishten: Bodo Reiner (14:42 Min. - 2. MHK), Nils Madeja (15:40 - 2. mjA), Jan Rathje (17:22 - 6. mJA), Karsten Lübbe (18:06 - 4. M35) und Uwe Leineweber (19:04 - 3. M40). Über die 9900m kamen in folgende Reihenfolge ins Ziel: Peter Grams (36:41 Min. - 3. M30), Rainer Westerhelweg (37:57 - 2. M35), Uwe Pohlmeyer (39:09 - 3. M40), Heinz Behrmann (ich) (39:23 - 4. M40), Klaus Marquardt (39:59 - 5. M40), Alfred Schippels (40:45 - 1. M55), Klaus Höfer (42:42 - 2. M50), Karl-Heinz Leowsky (44:37 - 2. M45) und Dietrich Huckriede (48:25 - 3. M50). 

In zweiter Reihe Dr. Johannes Feldhusen, Heinz Behrmann + Gerd Kurschus kurz nach dem Start ----- Urkunde

Der Einsatz der EDV mit der Urkundenausgabe kurz nach dem Zieldurchgang war hinsichtlich der Rekordteilnehmerzahl von 250 Anmeldungen aus 32 Vereinen und 239 Finishern wieder eine große Hilfe und Erleichterung. Mit meiner Renneinteilung und Leistung war ich gar nicht zufrieden, weil ich zu schnell angegangen bin (4:01 Min. für 1. Runde a 1100m.) und danach jede Runde langsamer und wurde. Die Oberschenkel brannten. Für die letzte Runde benötigte ich 4:37 Minuten. Es zeigte sich wie schon so oft, daß ich nicht der geborene und talentierteste Crossläufer bin. Aber vielleicht lag es auch an dem erst eine Woche zuvor gelaufenen anstrengenden Marathonlauf in Husum. Aber immerhin half mein Ergebnis, in der Klasse M40 zusammen mit Uwe Pohlmeyer und Klaus Marquard den Kreismeistertitel in der Mannschaft zu erringen. Das Foto zeigt die Langstreckler über die 9,9 km kurz nach ihrem Start.  

Eingefügt die Ergebnisse aller Klassen und Distanzen

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 40


21. Wintermarathon Husum am 06.03.93

3 Wochen später ging es bereits zum 4. Male nach Nordfriesland an die Westküste. Diesmal jedoch in die Theodor-Storm-Stadt Husum. Seit 1973 bereits wird hier ein Marathon von der LAV Husum organisiert und ausgetragen. Er gehört damit zu den ältesten Marathons Deutschlands und war der Erste in Schleswig-Holstein. Für diesen Lauf hatte ich gut trainieren können und wollte eine gute Zeit laufen. Auch hatte ich meine Ernährung die Woche davor darauf ausgelegt. Habe den Plan der etwas abeschwächten Form einer "Saltin-Diät" hier noch mal eingefügt. Die Startzeit mit 12:30 Uhr war zum morgendlichen Ausschlafen geeignet. Außerdem war ich hier bereits 2 Jahre zuvor gelaufen und kannte die Örtlichkeiten somit dort. Auch wußte ich, was mit der Streckenführung mit den langen Geraden über Drelsdorf bis Bredstedt und den gleichen Weg zurück, was mich erwartete. Es war bedeckt, trübe, trocken bei 5° C., aber einem empfindlichen fünf Windstärke starken Wind aus Nordwest. Eigentlich günstig, recherierte ich, da es das erste Viertel Richtung Norden somit gegen den Wind geht, es somit noch größere Gruppen gibt und ich ggfs. im Windschatten laufend Kräfte sparen kann. Klappte auch ganz gut. 20:18 + 20:34 = gesamt 40:52 Minuten zeigte meine Uhr für die ersten 2 Abschnitte a 5 km an. Jetzt etwas west- und dann wieder nordwärts bis Drelsdorf bevor es bis Bredstedt Richtung Nordsee geht. 20:57 + 20:26 = gesamt 41:23 Minuten waren okay und nicht zu schnell und ich fühlte mich noch gut. Die nächsten 2 Abschnitte bereits auf dem Rückweg lief ich alleine, aber mit 20:03 und 20:02 = 40:05 Minuten schneller. Danach wurde es aber doch etwas schwerer auf den langen Geraden mit leichten Aufs und Abs. 20:41 noch okay, aber dann 21:37 Minuten lassen erahnen, daß die Kräfte schwanden. Km 40 war geschafft. Jetzt noch knapp 9:28 Minuten  für die letzten 2,2 km nur daran denken, daß man hinterher glücklich ist, daß sich die Quälerei gelohnt hat, auch wenn es nicht zu einer persönlichen Bestzeit oder gar unter 2:50 Stunden reichen würde - soviel war mir schon ab km 30 klar beim Hochrechnen der Endzeit. Meine mich begleitende Frau freute sich jedenfalls auch, nicht länger auf mich in der Kälte fürs Foto im Ziel warten zu müssen. Mit der Endzeit beim insgesamt 20. Marathon von 2:53:54 Stunden  war ich zum 10. Male unter 3 Stunden geblieben und meine drittbeste Zeit überhaupt gelaufen und richtig ´happy`. Nach dem Umziehen - heißt trockene Sachen anziehen- war noch Zeit für einen Stadtbummel und Genießen eines Eiskaffees mit meiner Frau, bevor wir zum Theodor-Schäfer-Heim marschierten, wo ich noch das Duschen sowie das warme Wasser des Thermalbades genießen konnte, bevor im großen Saal mit dem traditionellen Labskausessen und der Siegerehrung die Veranstaltung ihr Ende fand. Gerne hätte ich den etwas erhofften Podestplatz in der Altersklasse genossen, aber es reichte trotz eines 12. Gesamtplatz bei insgesamt 153 Finishern (davon 7 Frauen) nur zum 4. Platz in der M40. Bei den Frauen gewann wieder Dagmar Knudsen, aber den Männersieg konnten wir mit unserem Arno Eckeberg in 2:33:46 Stunden lautstark bejubeln. Gefreut habe ich mich, unseren in der Drelsdorfer Winterserie so stark laufenden Bodo Reiner mit 2:54:50 Stunden und somit 56 Sekunden Vorsprung bezwungen zu haben. Das hätte knapp werden können, wenn ich mich auf den letzten Kilometern hätte gehen lassen und den Schweinehund hätte siegen lassen. Aber dennoch: Ein top Mannschaftsergebnis mit 8:22:30 Stunden, daß uns hinter der LAV Husum den 2. Platz einbrachte und mich somit doch noch aufs Podest. Weitere Friedrichsorter Läufer waren nicht am Start.   

  

Eingefügt die Urkunde sowie die Ergebnisse der 140 männlichen und nur 7 weiblichen Finishern

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 125 - 125 - 77


21,1 km Drelsdorf - 3. Lauf Winterserie am 14.02.93

Hier nun zuerst die Serien-Gesamtwertung der 10, 15 und 21,1km-Läufe

Dieser 3. Lauf erfuhr eine Distanzänderung gegenüber allen bisherigen Laufserien. Erstmals ging es nicht genau über die 20-km-Distanz mit 4 Runden a 5 km, sondern der Start wurde um 1,1 km vorverlegt, so daß es genau über die seit diesem Jahr geltende neue Meisterschaftsdistanz von 21,1 km (Halbmarathon) ging, die zuvor bei 25 km lag. Trotz mehr Männerfinishes gegenüber gegenüber den 149 beim Sturm-Lauf zwei Wochen zuvor finishten nur 9 Friedrichsorter und wieder das zwölfjährige Trio. Diese 3 liefen diesmal jeweils die besten Zeiten der Serie über jeweils 5 km. Björn Ernst (21:36), Chris Paustian (22:23) und auch Tochter Lena (25:06) erreichten dadurch die Top-Platzierungen wie in den beiden Läufen zuvor. Daran änderte sich natürlich somit auch nix in der Gesamtwertung der 3-er-Serie. Jetzt aber zu den Männern. Hier konnte unser 34-jährige Arno Eckeberg (1:08:28) seinen zweiten Sieg einfahren und insgesamt doch noch mit 5 Sekunden Vorsprung auch den Gesamtsieg der 3-er-Serie erringen. Abermals als Gesamt-9. kam Bodo Reiner (1:13.36) ins Ziel. Genau dieser Gesamtplatz kam in der Serienwertung auch dabei heraus. Je länger, je lieber, so folgte ich bereits diesmal unseren beiden Assen beim Zieleinlauf und konnte auch Rainer Westerhelweg (1:22:21) diesmal hinter mir lassen, der sich auch noch von dem jungen und wieder besserem Nils Madeja (1:21:29) diesmal geschlagen geben mußte. Mit meiner Zeit von 1:21:08 Stunden war ich sehr zufrieden. Einen km-Schnitt von 3:50 Minuten sollte ich auch später auf dieser Distanz nicht mehr unterbieten. Sie geht somit als persönliche Bestzeit über die Halbmarathon-Distanz in meine Annalen ein. Bei meinem bis dato einzigen Halbmarathon 6 Jahre zuvor in Neustadt war ich für mich nicht zufriedenstellend genau eine Minute langsamer gewesen. Diesmal lief ich bis km 15 einen recht gleichmäßigen Schnitt. Dann wurde es etwas mühsamer und langsamer. Mich packte aber ab ca. km 18 der Ehrgeiz, der Kampfgeist und die Ehre, als mich ein älterer Läufer, mein späterer Vereinskollege Benno Richter mit seinen 60 Jahren überholte. Ich klemmte mich an seine Fersen und konnte tatsächlich bis fast zum Finish an ihm dranbleiben. Erst auf den letzten 100 m konnte ich nicht mehr ganz seinem beachtlichen Endspurt folgen und und verlor noch 9 Sekunden. In der Serienwertung wurde es dann ganz knapp. Rainer Westerhelweg (2:59:17) konnte sich mit einem Gesamtvorsprung von 10 Sekunden über die insgesamt 46,1 km direkt vor mir (2:59:27) behaupten. Und nur 38 Sekunden nach mir kam mit Nils Madeja (3:00:05) bereits der nächste Friedrichsorter in die Wertung. Aber auch Matthias Kuchinke (1:23:51 und gesamt 3:01:09) war nicht weit dahinter platziert und komplettierte das Quartett. Im vorderen Mittelfeld waren es die Gesamtplätze 34, 35, 37 und 40 von insgesamt 122 Serienläufern. Bei einem weiteren Duo, den Oldies Jürgen Koch (1:35:25) und Karl-Heinz Leowsky (1:36:54) gab es ebenfalls einen knappen Einlauf in der Gesamtwertung, die Jürgen mit nur 52 Sekunden Vorsprung (3:30:11 zu 3:31:03) für sich entscheiden konnte. Als 9. konnte genau auf Platz 100 Uwe Leineweber (1:43:19 und gesamt 3:41:20) die Serie mit gesamt 46,1 km komplett finishen.  Anmerkung: Erstmals liefen viele von uns in den ganz neuen Laufhemden mit dem blauen Brustringaufdruck vorne "Leichtathletik" und hinten "SV Friedrichsort", die ich kurz vorher bekommen und verteilt hatte. Das Interesse hieran war erfreulich groß gewesen, da sich doch mehr und mehr Mitglieder an dem alten Aufdruck "Marathon" störten, denn es gab ja auch viele kürzere Läufe. Auf dem Foto oben rechts sind zufällig auch die späteren  drei Erstplazierten des Halbmarathons (unser Arno Eckeberg, Miguel Molero-Eichwein und Lutz Sellmer) beim Überrunden der 5 km-Läufer einige Meter vor deren Ziel zu erkennen.         

Hier zum Abschluss die Ergebnisse über die Halbmarathondistanz

Bei den Männern fehlen die Plätze 170 - 173: Hier sind sie: Rainer Först (Albatros Kiel 1:51:29) - Karl-Heinz Jost (TuS H/M Kiel 1:54:21) - Heinz Funk (VFS Eckernförde 1:56:16) - Hans-Otto Kühl (BSG Schleswag 2:05:16)

Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 103 - 120 - 76


15 km Drelsdorf - 2. Lauf Winterserie am 24.01.93

Der 2. Lauf zwei Wochen später. Der Geburtstag meiner Frau. Zusätzlich widrige Witterungsbedingungen. Ging als "Orkan-Lauf" in mein Tagebuch ein. Aber ein "Kneifen" galt für 11 Männer, 1 Frau und wieder den 3 Schüler/innen von uns nicht. Beginnen wir diesmal mit den Jüngsten. Björn Ernst gewann die 5-km-Wertung in der M12 mit 22:45 Minuten genauso wie Chris Paustian mit 23:12 Minuten. Den 2. Platz holte mit 25:23 Minuten wieder meine Tochter Lena. Alle drei waren bei dem Sturm also langsamer als beim 1. Lauf gewesen. Unsere 1970-geborene Frau Martina Baumgardt finishte in 1:20:36 Stunden dann die drei 5-km-Runden. Bei den Männern gewann unser Arno Eckeberg mit 51:14 Minuten zwar die AK M30, wurde damit aber nur Gesamtvierter von insgesamt 149 Finishern. Bodo Rainer (53:41) als Gesamt-9. holte auch noch einen Spitzen-Top-Ten-Platz. Nur unserem Rainer Westerhelweg (59:03) mußte ich (59:30) danach den Vortritt lassen, womit ich aber diesmal immerhin Matthias Kuchinke (59:34) mit knappen 4 Sekunden Vorsprung hinter mir lassen konnte. War Nils Madeja (1:01:11 Std.) beim 10-km-Lauf noch 1:24 Minuten vor mir im Ziel, konnte ich ihn diesmal  mit 1:41 Minuten Vorsprung klar bezwingen. Es folgten dann der 1942 geborene und somit 10 Jahre ältere M50-er Klaus Höfer (1:05:24), Benno Launert (1:09:14), Karl-Heinz Leowsky (1:09:42), Jürgen Koch (1:11:30) und Uwe Leineweber (1:12:38). Auf dem Foto der Schüler und Jugendlichen sehen wir mit der Nr. 353 Björn Ernst und Nr. 302 Chris Paustian, wohinter links daneben Lena zu erkennen ist.

Hier nun die Ergebnisse Männer und Frauen über die 15-km-Distanz der Winterlaufserie



Wöchentl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 90 - 68


10 km Drelsdorf - 1. Lauf Winterserie am 10.01.93

Zum dritten  Male begann das neue Laufjahr für mich mit dieser 3-teiligen Winterlaufserie, die uns wieder nach Drelsdorf nördlich von Husum führte. 11 Männer und erstmals 3 erst im Jahr 1981 geborene nahmen von uns daran teil. Diesmal konnte unser angehender Lehrer Arno Eckeberg mit 32:28 Minuten sogar den Sieg bei insgesamt 204 Finishes auf der zweimal 5 km zu durchlaufenden Runde an die Kieler Förde holen. Glückwunsch! Mit 1:51 Minuten Rückstand holte auch Bodo Reiner als Gesamt-15. noch einen Spitzenplatz. Es folgte als 1974 geborener der sich stetig verbessernde Nils Madeja mit 37:25 Minuten, was ihm den 2. Platz in der MJA einbrachte. Mit einer Sekunde Vorsprung die Nase vorne hatte dann mit 37:43 Minuten Rainer Westerhelweg gegenüber Matthias Kuchinke. Als 6. unseres Vereins, aber auch einige Jahre älter als die bisherigen Kollegen, finishte ich dann. Nach einer schlaflosen Nacht war ich mit 38:49 Minuten aber zufrieden, was ein Schnitt von 3:53 Min./km bedeutete. Immerhin konnte ich die gestoppten vier 2,5-km-Abschnitte konstant und gleichmäßig durchlaufen. Über 40 Minuten benötigten dann Uwe Pohlmeyer (40:38), Jürgen Koch (43:16), und die mit 44:27 und 44:28 Minuten fast gleichzeitig einlaufenden Karl-Heinz Leowsky und Benno LaunertUwe Leineweber, unser neuer Laufobmann, bildete -wie es sich gehört- mit auch noch beachtlichen 45:23 Minuten das Schlußlicht. Jetzt zu unserem Nachwuchs, die eine 5-km-Runde zu laufen hatten. Erstmals lief meine Tochter Lena einen Wettkampf ohne meine Begleitung. Sie war sehr aufgeregt vor dem Start, finishte dann aber in 25:18 Minuten und holte damit den 2. Platz in ihrer Schülerwertung W12. Auch der erste Platz mit tollen 22:24 Minuten konnte von unserem Neumitglied Chris Paustian errungen werden. Mit 22:15 Minuten und damit noch 9 Sekunden schneller war mein Schützling Björn Ernst. Bereits das gesamte Jahr zuvor hatte ich Tochter Lena und Björn trainiert, was mich natürlich besonders stolz machte. Auf dem Foto laufen Lena und ich uns vor dem Start noch etwas warm.

Hier nun die Ergebnisse Männer und Frauen über die 10-km-Distanz der Winterlaufserie

Wöchentl. km Laufen ab 07.12.92 bis incl. des Wettkampfes: 20 - 81 - 95 - 135 - 64

 

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