Das Jahr 2006

Persönlicher und sportlicher Rückblick

Vorab: Die Berichte vom Kaltenkirchen-Marathon am 02. 07. mit Günter Heyers 100. Marathon&Mehr-Finish und dem 19. Kiel.Lauf am 11.09. sind fertig!

Chronische Haglund-Exostose-Beschwerden -vor allem nach den Läufen- waren zum ständigen Begleiter geworden. Ansonsten lief alles bis Ende Oktober wie in den Jahren zuvor ab. Am 31. Oktober verunglückte ich jedoch unverschuldet auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad und zog mir neben unzähligen aber folgenlosen Schürfwunden eine langanhaltende schmerzhafte Rippenprellung zu, die mir beim Atmen die Luft nahm. Zwei geplante Landschaftsmarathonläufe in den 3 Wochen danach musste ich deswegen ausfallen lassen. Dennoch kam ich bis zum Ende des Jahres auf 26 Finishes bei Wettkämpfen. Ich kam auf insgesamt 2.847 Laufkilometer in diesem Jahr. Diese verteilten sich bei 1.223 Wettkampf- und 1.624 Trainigskilometer auf insgesamt sogar 12 km mehr als im Vorjahr, die wieder fast nur durch die 6 x wöchentlich frühmorgendliche Zustellung der ´Kieler Nachrichten` zusammenkamen. Hinzu kamen wie im Vorjahr noch 1.225 intensive Fahrradfahrkilometer. Die Wettkampfkilometer verteilten sich auf 2 kürzere Läufe in Kiel, 19 Marathonläufe und 5 Ultraläufe. Die Highlights des Jahres waren für mich neben dem eigenen 10. Dreileuchttürmelauf die abenteuerliche An- und Abreise zum somit unvergeßlichen Marathon im März auf Malta, meinem ersten Inselmarathon, sowie dem legendären 100 Kilometerlauf in Biel, meiner für immer währenden längsten gefinishten Distanz und einzigem Lauf in der Schweiz. Die Identifikation mit meinem Heimatverein seit 1994, der ´LG Albatros Kiel`, war aufgrund der Ausrichtung hin zu einem normalen Lauftreff immer geringer geworden. Für mich persönlich waren die längeren Distanzen und das ´Sammeln` von Marathon+mehr-Läufen in der immer größer werdenden großen ´Familie` beim ´100-Marathon-Club` immer beliebter geworden. Trotzdem hielt ich weiterhin daran fest, mir die große Mühe zu machen, die Albatros-Jahresbestenliste über die Distanzen von 5 und 10 km sowie dem Halbamarathon und dem kompletten Marathon gewissenhaft weiter zu führen. Hiervon habe ich meinen Bericht und die Statistiken über die beiden längsten Distanzen ganz am Ende dieser Chronografie eingefügt.   


7. Alter Elbtunnel-Marathon in Hamburg am 29. Januar

Vor diesem ersten Wettkampf hatte ich bereits sportlich gesehen mit Kathrin K. an der Zippels-Cup Siegerehrung 2005 bei der Sparkasse teilgenommen und dabei einen Gutschein für ein Trainingsseminar in Damp gewonnen. Am Tag drauf am 07. Januar nahm ich dann gerne zusammen mit einigen anderen Lauffreunden eine Einladung von Hans-Hermann & Kathrin Kern zum Neujahrslauf um den Westensee an, der diesmal erstmals nicht mehr als offizieller Vereinslauf der LGA ausgeschrieben war. Leider hatte ich wegen schmerzhafter Blasenbildung an der Ferse dann doch nicht den gebührenden Spaß am Lauf auf weich und rutschig gewordenen Schneewegen auf den insgesamt 34,5 Kilometern, die ich eigentlich zur Schonung meiner Haglund-Exostose-Fersen überwiegend im Powerwalking-Schritt bestreiten wollte. Wollte schon bei der letzten mobilen Verpflegung bei km 28 mit in das mobile Verpflegungsfahrzeug von Carola Waesch steigen. Gefeiert wurde danach noch gesellig bis 18:30 Uhr in der privaten Grill- und Saunahütte in Kerns Garten.

Jetzt aber zu meiner dritten Teilnahme am ´Alten-Elbtunnel-Marathon`, ausgerichtet vom Verein ´100 Marathonclub`. 3:33 Std. 2004 und 3:29 Std. 2005 war ich hier in den Vorjahren unterwegs gewesen für die insgesamt 48,5 Runden a 870 Meter, wollte und konnte in diesem Jahr wegen der Haglund-Exostose-Fersenbeschwerden es per Powerwalking langsamer gestalten. Mit Günter sowie Christa Heyer und meiner Regina als unentbehrliche Helfer bei der Verpflegung reisten wir Richtung St.-Pauli-Landungsbrücken an, in deren unittelbarer Nähe sich diese Elbverbindung befindet. Ab der 1. beginnenden vollen Runde benötigte ich gehenderweise für die ersten 3 Runden (also 2.610m) 16:02 Minuten, ein Schnitt von 6:08 Minuten je km. Aber kontinuierlich wurden die Zeiten für die jeweils folgenden 3 Runden immer ein paar Sekunden langsamer. Die letzten 3 Runden reichte es mit 18:21 Minuten lediglich noch zu einem Schnitt von 7:02 Minuten je km. Die Ursache lag erneut an schmerzhafter Blasenbildung an den hinteren Fersenkanten, die die Schrittlänge immer mehr verkürzten. Trotzdem war ich mit der Endzeit von 4:38:30 Stunden, einem Schnitt von 6:36 Minuten auf den Kilometer mehr als zufrieden. Der 154. Platz von insgesamt 181 männlichen Finishern war für mich nebensächlich. 3 weitere Albatrosse kamen ins Ziel. Schnellster und Gewinner der AK M45 war dabei unser Norbert Wiesner mit 3:01:47 Stunden als Gesamt-7. Mit dem 2. Platz von 9 Finishern in der AK M60 war in einer Zeit von Harald Petersen sehr zufrieden. Günter Heyer genoß mit seinen 67 Jahren den Lauf mit den fast hundert 180-Grad-Kurven mit einer Zeit von 5:14:53 Stunden am ausgiebigsten. Der Gesamtsieger Joachim Haßlinger benötigte mit 2:40:04 Stunden nur ein wenig mehr als die Hälfte dieser Zeit und hat somit z. B. unseren Günter ca. 23 mal überrundet. Für alle der lediglich 13 weiblichen Finisherinnen gab es in allen Altersklassen für jede einen Podestplatz. Gesamtsiegerin wurde mit einer Zeit von 3:26:47 Stunden Britta Schulz. Die kompletten Ergebnislisten sind bei  Interesse im Internet zu finden und deshalb hier nicht extra eingefügt.    

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 58 - 30 - 30 - 72


10. Kieler Drei-Leuchttürmelauf am 12. Februar (Gruppenlauf - kein Wettkampf)

Jubiläum! Von diesem -unserem eigenen- Lauf ist es an dieser Stelle nicht erforderlich, hier noch extra von zu berichten. Auf dieser Homepage findet ihr an vielen anderen Stellen ausführlich alles über diesen mittlerweile Kultstatus erlangtes Event. Da bisher nur ein einziger Fotobericht unter ´Berichte+Fotos von 18 Leuchttürmeläufen` hier veröffentlicht war, habe ich jetzt -viele Jahre später!- noch viele weitere nicht nur Berichte und Fotos von diesem Jubiläunslauf dort veröffentlicht. Gerne erinnere ich mich an diese Jahre zurück! Als Jubiläumsgabe gab es für jeden Läufer und Helfer ein passendes Funktions-T-Shirt, welches unverwüstlich ist und immer noch -jetzt viele Jahre später!- von mir sehr gerne getragen wird. Motivation zum Weitermachen auch nach diesem Jubiläumslauf waren trotz der unzähligen damit zusammenhängende ehrenamtliche Aufgaben u.a. die vielen netten kleinen Geschenke und Rückmeldungen sowie einige tolle Gedichte und Berichte der Teilnehmer, vor allem der in den "Kieler Nachrichten" am Tag drauf erschienene.

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 57 - 73


          12. FAMILA-Kiel-Marathon             am 25. Februar

Unser Haus war nach dem Leuchttürmelauf wieder für uns hergerichtet und alle damit verbundenen zahlreichen Nacharbeiten gerade abgeschlossen, als -wie in jedem Jahr- 13 Tage später mit dem Famila-Kiel-Marathon der nächste ´Zähler` beim Marathonlauf-Sammeln für mich gelaufen werden sollte. Meine 9. Teilnahme! Rechtzeitig sehr früh reiste ich an und fand so noch nicht nur noch eine Parkmöglichkeit im nur 400 m entfernten Schwanenweg, sondern konnte dann im ´Ostseekai` alle ankommenden Läufer begrüßen. Den zahlreich auch beim Leuchttürmelauf zuvor teilgenommenen Aktiven konnte ich so portosparend die versprochenen Fotos und die Ergebnisliste persönlich aushändigen und bereits viele weitere Anmeldungen incl. Startgeldentrichtung  zu diesem Event entgegennehmen. Unsere guten Freunde Günter Heyer und seine Christa kamen mit meiner Regina später nach. Die Frauen wollten gemeinsam nett frühstücken gehen, wenn wir laufen und uns dann zum Ende des Laufs hin im Ziel zujubeln und in Empfang nehmen. Ich wollte diesen Lauf fersenschonend im Powerwalkingstil bestreiten. Dies entsprach Günter Heyers Lauftempo, weswegen ich mit ihm diesen Lauf wie viele andere zuvor ebenfalls bis zum Ziel zusammenlaufen wollte. 1:13, 1:18 und 1:21 Std./Min. dauerten die ersten 3 der 4 Runden. Günter wurde zwar langsamer, aber ich kannte seinen Ehrgeiz, den Lauf gerne siegreich gegen mich später zu gewinnen. Da ich den Lauf aber gerne im Walkingstil pur beenden wollte und ich ihm diesem Gefallen nicht gönnte, zog ich das Walkingtempo auf den letzten 6 Kilometern an, um ihm etwas die Kraft zum Endspurt zu nehmen, so dass ich ihm dann noch folgen konnte. Mein Plan ging -wie ich noch genau in Erinnerung habe- zu 100 % auf, denn tatsächlich versuchte er auf den letzten 200 Metern mir davonzulaufen, was ihm aber nicht gelang, weil ich ihm die Kraft-Reserven vorher genommen hatte. War die erste Hälfte der letzten Runde nochmals 2 Minuten langsamer als die 3. Runde, so waren wir auf der 2. Hälfte dieser letzten Runde lt. meinen Aufzeichnungen 3 Minuten schneller. 1:20:33 Stunden hatten wir so insgesamt für Runde Nr. 4 benötigt. Die Gesamtzeit von 5:16:11 Stunden und der Gesamtplatz 216 waren aber ja nebensächlich. Die komplette Ergebnisliste liegt mir zwar nicht vor, findet sich aber im Internet. Eingefügt habe ich aber die von Christian Hottas veröffentlichten Resultate von 100-MC-Mitgliedern und auch vielen weiteren mir gut bekannten Läufern und Läuferinnen.

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 30 - 72


21. Malta - Marathon am 05. März

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 62


3. H.P. - Kraftwerk-Marathon in Raisdorf am 18. März

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 0 - 73


       9. Holtenauer Geländemarathon      am 01. April

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 30 - 72


    11. Finsterwalder Dutzend-Marathon     am 08. April

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 62


21. Hamburg - Marathon am 23. April

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 25 - 67


16. Hannover - Marathon am 07. Mai

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 30 - 67(20)


 4. Kreis Steinburg-Marathon am 25. Mai (Gruppenlauf - kein Wettkampf)

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 30(60) - 30(80) - 57(40)


       48. Bieler Lauftage über 100 km     am 09./10. Juni

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 39 - 113


5. Kaltenkirchen-Marathon am 02. Juli

Ein ganz besonderer Tag: Heute wollten wir zwei Erfolge bzw. Jubiläen erzielen. Mir war dabei mein 150. Finish über die Marathon&Mehr-Distanz weniger wichtig als Günter Heyer´s 100. erfolgreiches Beenden über mindestens der Marathon-Distanz. War es doch aus einer Bierlaune heraus vor knapp 7 Jahren an seinem 61. Geburtstag meine Schnapsidee gewesen, dass es nie zu spät ist, mit dem Laufen anzufangen, ein spezielles altersgerechtes Lauftraining gemeinsam mit ihm zu beginnen, ihn an immer längere Distanzen mit einigen dazu passenden Wettkämpfen zu gewöhnen mit dem Ziel 9 Monate später einen Marathon finishen zu können. Dieses klappte gemeinsam am 16. April 2000 beim Hamburg-Marathon im gleichmäßigen Tempo bis zum Finish so erfreulich, dass Günter endgültig das Lauffieber gepackt hatte und nicht nur bis jetzt und seinem 100. Marathon&Mehr nur gut 6 Jahre später erfolgreich beenden konnte. Dazu aber später mehr! ---- Nachdem ich am Vortag beim ebenfalls 5. Gönnebeker 5-Seen-Marathon von Matthias Waesch erstmals nur als Fahrradbegleitung assistierte anstatt selbst aktiv mit den anderen 11 Aktiven in der Gruppe mitzulaufen, machten wir uns an diesem Sonntag mit Günter und Christa Heyer -wie so oft- gemeinsam auf den Weg zum Ort des Ereignisses. Es sollte ein ganz heißer Tag -nicht nur von den Temperaruren her- werden. Mit uns reisten noch 15 weitere Albis nach Kaltenkirchen an. Siggi Schmitz (4:30:22 + 5:15:18 Std.) und Lothar Gehrke (5:16:01 + 5:52:02 Std.) sollten dabei an diesem Wochenende sogar hier an beiden Tagen als "Doppeldecker" zwei Marathon´s erfolgreich abschließen. Von unseren Albis war über die Halbmarathondistanz Gerd Kurschus (M55 - 1:48:31) der Schnellste, gefolgt von Mario Haacke (M55 - 1:53:55) und Irke Döring (2:05:50). Gemeinsam als ´Sixpack`kamen zum Schluß den Lauf sichtlich genossen zu haben in 2:58:06 Stunden Sabine Hammer-Stehnken, Sigrid Nielsen, Claudia Reckin und Sabine Timmermann zusammen mit den männlichen Begleitern Ulf Junge und Kurt Schieche ins Ziel. Jetzt aber zum 42,2 km-Marathon: Bei wie schon erwähnt für Läufer zu heißem Kaiserwetter gingen 7 Albis an den Start: Ich wollte den Lauf einigermaßen zügig beenden, was mir in Anbetracht der hohen Temperaturen mit 3:56:08 Stunden auch einigermaßen gelang, obwohl die insgesamt acht 5,28 km-Rundenzeiten von 27:41 Minuten zum Schluß auf 33:39 Minuten anstiegen und ich mich quälen musste. Aber es hatte den Grund, dass ich bereits geduscht, umgezogen und dabei sein wollte, wenn Günter Heyer sein 100. Finish vollendet, um ihn mit einem Laufschuh in Übergröße (Gr. 54) zu überraschen. Immerhin gewann ich mit 3:56:08 Std. meine AK M50 genauso wie Marianne Dahl mit 4:33:32 Std. in der AK W60. Danach folgte Arwed Bonnemann in 5:00:30 Std. vor den beiden bereits oben erwähnten "Doppeldecker"-Läufern Siggi Schmitz und Lothar Gehrke. Der knapp 68-jährige Günter Heyer und Gerhard Marquardt genossen jedoch diesen besonderen Lauf sichtlich unf kamen erst am Ende des Feldes mit 6:30:57 Stunden gemeinsam ins Ziel. Wir hatten uns alle als Spalier aufgestellt und ließen die Beiden mit einer La-Ola-Welle hochleben.

 

Im Ziel nach dem Erhalt der verdienten Medaille überreichte ich Günter dann den noch an den breiten Sohlenkanten beschrifteten Riesen-Laufschuh, den ich vor längerer Zeit auf einem Sonderstand bei einem Intersport-Geschäft entdeckte. Er war schon mehrfach preislich reduziert worden, weshalb ich ihn dann für wenig Geld erwerben konnte, weil ich wusste, dass ich damit sicher irgendwann jemanden ganz besonders überraschen könne. Zusammen mit einer zusätzlich gebastelten Jubiläumsurkunde war die Überraschung gelungen und gelangte große Aufmerksamkeit und Bewunderung.

        

             Der stolze Jubilar Günter mit seiner Frau Christa       Im Gespräch mit Gerhard Marquardt - Günter Laufbegleitung bis zum Ende

Anschließend schickten wir Günter und Gerhard zum Duschen und Umziehen, bevor wir uns auf den Heimweg machten und noch gemeinsam in Kiel essen gingen. Übrigens brauchte Günter nicht lange überredet werden und war sogar stolz darauf, zusätzlich beim 100 Marathon-Club als Vollmitglied einzutreten, wo ich bereits ebenfalls seit April  2004 als Vollmitglied geführt bin. Was für ein Tag!!

       Frisch geduscht und umgezogen Entspannung nach dem Duschen mit Bierchen mit ´Charly` Rösner (re.) und Helmut Jung (li.)

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 20(40) - 30(60) - 72(100)


9. H.P. - Rosensee-Marathon in Raisdorf am 16. Juli

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 30(30) - 77(50)


38. Georgsmarienhütter Null - 50 km - am 23. Juli

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 80(45)


   Willkommenslauf Nortorf - 50 km -    am 19. August

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 30(110) - 48(80) - 30(90) - 80(50)


      7. Großer Plöner See-Marathon       am 27. August

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 72(60)


    13. Holtenauer Abendlauf -10 km-     am 01. September

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 40(40)


            19. Kiel.Lauf über 21,1 km          am 10. September

20 Jahre Kiel-Lauf, aber erst die 19. Veranstaltung, denn der im gleichen Jahr gestartete Hamburg-Marathon feierte in diesem Jahr bereits die 21. Auflage. Grund ist der Ausfall des damaligen 10-Meilen-Laufes durch den Veranstalters "Fortuna Wellsee" in den Jahren 1996 und 1998. Die Bereitschaft der bei einem reinen Stadtlauf vielen notwendigen ehrenamtlichen Helfer konnte nach der 10. Auflage nur noch alle 2 Jahre gewährleistet werden. Für mich begann die Veranstaltung  wieder am Freitag nach meinem Dienstschluß mit dem Abholen der Startunterlagen und des diesjährigen gelben Funktions-T-Shirts. Viele LG Albatros-Mitglieder als ehrenamtliche Helfer traf ich hier bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit bei der Aushändigung der Startnummerntüten und T-Shirts. Samstag noch vormittags eine Walkingtour von 2:40 Stunden mit Regina.

Nachmittags dann Ausruhen vor dem TV mit dem Formel-1-Qualifying in Monza, das Michael Schumacher am Tag drauf gewinnen sollte. Abends schon meine Sachen packen, denn am Sonntag mussten wir früh am Veranstaltungsort sein, denn meine Frau Regina hatte sich als ehrenamtliche Helferin bereiterklärt, im Führungsfahrzeug als Streckenbegleitung wichtige Infos weiterzugeben. Bei trockenem, aber für die Läufer etwas zu warmen Laufwetter ohne Sonnenschein und wenig Wind hatte ich mich bereits in unserem Skoda-Fabia auf dem Exer-Parkplatz wettkampfmäßig umgezogen. Als ich an die Fleethörn gelangte, stürmte gerade Steffen Uliczka diese dem Ziel als Sieger des zuvor gestarteten Volkslaufs über 10,5 km entgegen. Hatte der ein Tempo drauf! Dann mein Start über die Halbmarathondistanz, wo später in der Ergebnisliste 1378 Finisher, darunter 294 Frauen gelistet werden sollten. Aufgrund der vielen Wettkämpfe mit Ultradistanzen wäre ich über jede bessere Zeit als 1:40 Stunden schon zufrieden und ging das Rennen entsprechend vorsichtig mit 22:53 Minuten für die ersten 5 km an. Mit 22:35 und 21:42 Minuten für die nächsten zwei 5-km-Abschnitte machte ich mir schon gewisse Gedanken, dass dies zu schnell gewesen sein könnte. Und es wurde tatsächlich auch schwerer, dieses Tempo zu halten. Von der Förde weg nach Düsternbrook den Niemannsweg länger bergauf musste ich zweimal vom Laufen ins schnelle Walken wechseln. Gesamt 22:53 Minuten für den 4. Abschnitt von 5 km waren aber immer noch okay und mir wurde bewusst, dass ich mit der Endzeit sehr zufrieden sein würde, zumal es die letzten 500 m Richtung Ziel nur noch die Fleethörn bergab geht. Obwohl ich auf der Goethestraße am Schreventeich noch einmal ins Walking wechseln musste, kam ich mit einer Endzeit von 1:35:11 Stunden sehr happy und zufrieden ins Ziel. 28 Sekunden nach Waldemar Bosch vom LTV Kiel-Ost, den ich jedoch 9 Tage zuvor beim Holtenauer Abendlauf über 10 km knapp geschlagen hatte. Nur 12 Sekunden langsamer als im Vorjahr und ein km-Schnitt von 4:31 Minuten. Und mit einem 10. Platz von 96 Finishern in meiner Altersklasse M50 zählte ich mich noch zur erweiterten Spitze. Und ich fand mich mit der LG Albatros in der ersten 5-er Mannschaft wieder, die einen hervorragenden 3. Platz erzielte. Nur unser Aushängeschild Olaf Struck (1:16:01) und die wesentlich jüngeren Björn Neumann (1:30:39) und Frank Mischke (1:34:23) waren schneller von unseren insgesamt 30 finishenden Halbmarathonis der LG Albatros Kiel, darunter 7 Frauen. Podestplätze erzielten Susanne Mohn (1:35:35 - 2. W45), Regine Schultz (1:53:20- 3. W60) sowie Olaf Struck (2. M35). Von anderen Vereinen erreichten Podestplätze mein Läufervorbild und -freund Alfred Schippels (1:39:14 - 1. M70), Heimo Wundram (1:27:57 - 1. M60), Klaus Hüser (1:44:58 - 2. M65), Marion Arnold (1:38:01 - 2. W40), Waldtraut Becker (1:44:56 - 1. W55).  Zudem finishten von der LG Albatros im Volkslauf über 10,5 km noch 11 Frauen und 10 Männer. Also mindestens 51 Albis finishten, denn sicher liefen auch über die Schnupperkursdistanz noch einige Albatrosse, worüber ich leider nicht über die Resultate verfüge. Erstmals in diesem Jahr feierten auf diesen 6,5 km auch die Rollstuhlfahrer und Handbiker mit einem Start ihre Premiere.

Unter den Überschriften "Beim Festival der Kenianer purzelten die Streckenrekorde", "Oleg Rantzow und Steffen Uliczka setzten lokale Akzente" und "Machte Sommerhitze den Volkslauf attraktiv?" schrieben die "Kieler Nachrichten": Wer sich gestern am frühen Nachmittag auf die Suche begab nach Spuren des 19. Sparkasse Kiel.Laufes 2006, der fand zunächst nichts auf dem herrlichen Rundkurs. Unsichtbar ist das, was den Weg pflasterte: innere Schweinehunde en masse, überwunden und zurückgelassen, und ein paar Rekorde dazu. Spuren eines breitensportlichen Festtages, angereichert durch bestaunenswerten Spitzensport.--- Mehr als 4.600 Teilnehmer gingen auf den vier Strecken (800-m-Bambinilauf, 6,5-km-Schnupperlauf, 10,5-km-Volkslauf, Halbmarathon) an den Start, sorgten für einen Teilnehmerrekord. Auf der Volkslaufstrecke durfte sich der mit dem deutschen 3000-m-Hindernis-Meister Steffen Uliczka (Foto links) immerhin ein Kieler im Zieleinlauf als Sieger feiern lassen - zum vierten Mal in Folge. In 34:23 Minuten ließ er seinen Vereinskollegen von der SG Kronshagen/KTB, Sebastian Weiß  (36:09) hinter sich. "Zehnmal den Kiellauf gewinnen? Da bin ich dabei", jubelte Uliczka anschließend. Als schnellste Frau passierte Katharina Nüser aus Keitum (41:26) die Ziellinie. Mit 2.200 Teilnehmern bildete der Volkslauf die größte Gruppe, die sich durch Kiel kämpfte. Viele haben in den letzten Wochen noch vom Halbmarathon umgemeldet. Vielleicht wegen der Hitze im Sommer, mutmaßte Organisator Rainer Ziplinsky. --- Imposant, wie sich laufende ehrgeizige enthusiastische Masse vor der Kulisse der Stena-Line über die Straße Schwedenkai schob. Rührend der aufmunternde Kuss des Pärchens vor der fiesen Steigung ins "bergige" Düsternbrook. Adrenalin schöpfend das trommelnde Anfeuern der Zuschauer entlang der Strecke am Hindenburgufer, in der Hansastraße, vor dem Endspurt vom Schrevenpark zum Ziel auf dem Rathausplatz. Und neben diesen breitensportlichen Farbtupfern faszinierten auf der Halbmarathonstrecke (21,0975 km) die afrikanischen Top-Athleten als uneinholbare Laufwunder. "Mit den Frauen konnte ich mithalten. Mit den Männern? Keine Chance", sagte der Kieler USC-Triathlet Oleg Rantzow, der am Ende in 1:11:00 Stunden Gesamtzehnter wurde. "Die Strecke ist nicht einfach und ich trainiere wegen des Berufs im Moment nicht so viel. Dafür ist das Ergebnis sehr gut", sagte der 29-jährige Gymnasial-Referendar.--- Mit dem 23-jährigen Sieger Moses Kipkosgei Kigen (1:02:52) sowie seinem Landsmann Collins Kibet (1:02:53) blieben gleich zwei Läufer unter der bisherigen Rekordmarke (1:02:54). Kigen heimste damit neben den 800 Euro Siegprämie auch 500 Euro Extraprämie für den Streckenrekord ein. Das Kunststück gelang auch der Kenianerin Mary Ptikany (1:10:13), die die bisherige Bestmarke von Tegla Loroupe (1:11:59) um fast zwei Minuten unterbot. Auch Beatrice Umwanza (Kenia 1:11:15) und Milka Jerotich (Kenia 1:11:22) blieben unter Loroupes Zeit. Beste deutsche Läuferin wurde als Sechste (1:14:04) die Kölner EM-Sechste über 5.000 m, Sabrina Mockenhaupt (Foto links), bei ihrem Halbmarathon-Debüt. Im Interview äußerte sie sich wie folgt: "Ich bin nicht volles Tempo gelaufen. Das Rennen heute sollte als Vorbereitung für einen Halbmarathon im Rahmen des großen Köln-Marathons dienen, meiner Heimatstadt. Ich möchte Erfahrungen sammeln und im nächsten Jahr sogar einen Marathon laufen. Die Strecke hier in Kiel ist schön, hat es aber auch in sich" --- "Große Freude" verspürte angesichts solcher Leistungen auch OB Angelika Volquartz. Über den Zeitplan müsse man weiter nachdenken, resümierte Chef-Organisator Ziplinsky, der mit Sorge betrachtete, dass die schnellsten Halbmarathonis auf ihrer ersten Runde die langsamsten Volksläufer, auf ihrer zweiten Runde die langsameren Halbmarathon-Starter überholen mussten. "Natürlich hat man noch Träume", so Ziplinsky weiter. Träume von bis zu 5.500 Läufern, die die Strecke verkraften würde. Die Strecke, die gestern Nachmittag unsichtbar gepflastert war: mit inneren Schweinehunden und Rekorden. Foto oben: Die "Grünen" Lutz Oschmann und Peter Todeskino 

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 51(60)


      1. Hannover Eilenriede-Marathon       am 24. September

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 45(100) - 72(60)


2. Hamburg-Außenalster-Ultra  -44 km- am 30. September

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 74(80)


4. H.P. - Kraftwerk-Marathon in Raisdorf am 03. Oktober

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 67(40)


      1. Hamburg Stadtpark - Marathon     am 15. Oktober

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 72(40)


    1. Kaltenkirchener Herbstmarathon    am 21. Oktober

Nur 6 Tage nach meinem 20. Marathon&Mehr-Finish in diesem Jahr! Es sollte wieder über die 42,2-km-Distanz gehen. Wieder ging es Richtung Süden. Erstmals nach dem Sommer-Marathon veranstaltete Arne Franck auf anderer Strecke in Kaltenkirchen einen weiteren Marathon im Herbst. 10 gleichlange Runden waren zu bewältigen durch die von Arne so bezeichnete "grüne Hölle" auf Naturwegen. Dazu hier erstmal die Ergebnisse und ein kurzer Bericht dazu:

 

Diesmal reisten wir getrennt aus Kiel an, denn Regina und ich wollten anschließend noch mit meiner in Heede bei Barmstedt wohnenden Mutter meinen Vater im Krankenhaus in Pinneberg besuchen. Bei recht bedecktem aber trockenem Wetter starteten wir ganz in der Nähe des Badeparadieses in Kaltenkirchen mit späterer Dusch- und Bademöglickeit nach dem Lauf auf dieser recht anspruchsvollen Strecke. Ich hatte mir vorgenommen, den Lauf relativ zügig zu beenden. Dies klappte in den ersten 7 Runden auch mit fast identischen Zeiten von 21:27 bis 21:44 Minuten ganz gut, musste dann aber dem anspruchsvollem Terrain Tribut zollen und die Riundenzeiten gingen noch von 22:51 bis 25:00 Minuten für die restlichen 3 Runden etwas in den Keller. Mit der Endzeit von 3:42:43 Stunden war ich unter diesen Umständen mehr als zufrieden, befand mich damit noch im ersten Drittel des Finisherfeldes und war schnellster der insgesamt 8 Albis.                     

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 72(40)


       5. Ellerdorfer Ultralauf - 45 km -       am 25. November

Wchtl. km Laufen (Fahrrad) bis incl. des Wettkampfes: 30(30) - 30(40) - 30 - 30(10)


´Siggi Schmitz` Geburtstagsmarathon am 02. Dezember

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 72


   3. H.P. NO-Kanal-Marathon in Altenholz-Knoop am 31. Dezember

Wchtl. km Laufen bis incl. des Wettkampfes: 30 - 43 - 42 - 62


 

 

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