Das Jahr 2007

Persönlicher und sportlicher Rückblick

Mein 22. Wettkampfjahr brachte mich in die neue Altersklasse M55. Ein durchgehend verletzungsfreies und gesundes Jahr führte mich zu 700 Fahrradfahr- und 2.750 Laufkilometern, worin die Distanzen der 30 Wettkämpfe eingeschlossen sind. Das Sammeln von Finishes über die Marathon- und Ultradistanzen war weiterhin erste Prirorität. 27 Marathons, darunter 5 Ultraläufe und nur noch 3 Läufe (5 km Firmenlauf, 10 km Holtenauer-Abendlauf und 21,1 km Kiel-Lauf) unterhalb dieser Distanzen, standen am Ende des Jahres in der Bilanz. Bei vielen Läufen begleitete ich kurzweilig plaudernd andere Mitläufer/innen und lediglich bei 5 Marathonläufen im gesunden Abstand von ca. 2 Monaten ging ich ans Limit, um eine gute Zeit für die Top-Five-Wertung des 100-Marathon-Clubs hinzulegen. Die beiden schnellsten Zeiten lief ich Ende April in Hamburg mit 3:27:20 und Bremen Ende September mit fast identischen 3:27:24 Stunden, gefolgt von 3:35:37 Anfang August in Rostock, 3:38:46 Std. Anfang Juli und 3:44:43 Ende Februar in Kiel. Highlights waren aber auch die 73 km und 52 km langen Ultradistanzen beim Rennsteiglauf und 7 x um die Hamburger Außenalster. Vor allem beim Rennsteiglauf bemühte ich mich mit schnellem Powerwalken bergauf und im Laufschritt bergab eine gute Zeit hinzulegen, was mir mit 8:12:20 Stunden auch für mich sehr zufriedenstellend gelang. Auch nach dem 10-jährigen von uns organisierten Dreileuchttürmelauf-Jubiläum im Vorjahr waren wir motiviert genug, uns erneut dem unglaublichen Zeitaufwand, der damit einhergeht, zu stellen. Das Teilnehmerlimit war erneut schnell erreicht und erstmals gab es eine Medaille als Auszeichnung, welche den Bülker Leuchtturm als Motiv daratellte. Der Lauf brachte uns erneut viel positives Feedback. Da mein immer noch offizieller Erstverein ´LG Albatros Kiel` sich immer mehr vom ehemaligen Ultralauf- und jetzt auch weg vom Marathonlaufverein zu noch kürzeren Laufdistanzen und einem normalen Lauftreffverein hin bewegte, entstand ein immer größere Distanz dorthin. Auch ließ die Unterstützung seitens der Vereinsführung bzgl. des Erfolgs dieses Leuchttürmelaufs immer mehr nach, was daran zu erkennen war, dass bereits zum 4. mal seit 2004 kein kleiner Vereinszuschuß von 75 Euro mehr gewährt wurde und die Vereinsführung in einer Art Konkurrenz einen eigenen Winterlauf immer eine Woche zuvor auf die Beine stellte, der aber trotz höherer Kosten z. B. für Speis und Trank bei der After-Run-Party in einer Gaststätte nie Kult wurde und in diesem Jahr zum letzten Male durchgeführt. Auch gab es wieder Probleme seitens der Anmeldung des Dreileuchttürmelaufs als Volkslauf beim SHLV durch den Verein, dessen Kosten ich seit einigen Jahren ebenfalls bereits selbst trug.


8. Alter Elbtunnel-Marathon in Hamburg am 28. Januar

Das neue Wettkampfjahr begann wie das Vorherige. Zum 4. x insgesamt 48,5 Runden im ´Alten Elbtunnel` in Hamburg. Am Freitag hatten wir noch 4 Übernachtungsgäste aus Finsterwalde, die am Wing-Tsun-Wochenendseminar teilnahmen und am Sonntag wieder zurückfuhren. Meine Regina war leider durch einen Infekt geschwächt und blieb daher am Sonntag in Kiel, so dass ich ohne sie mit Günter und Christa Heyer (Helferin) anreiste. Das Teilnehmerlimit zzgl. der Helfer/innen war mit 300 Personen wieder erreicht worden. 280 Läufer und Läuferinnen hatten eine Meldebestätigung erhalten und durften starten. Im Vorjahr hatte ich an gleicher Stelle diesen Marathon komplett im schnellen Powerwalkingstil in 4:38:30 Stunden gefinisht. Gleiches hatte ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen. Ich fühlte mich gut und konnte mein Tempo viele Runden gut halten. Nur zum Ende wurden die gestoppten Rundenzeiten etwas langsamer, aber meine Motivation lag darin, meine Vorjahreszeit zu toppen, was mir am Ende mit 4:33:55 Stunden und einem durchschnittlichem Tempo von 6:30 Minuten je Kilometer hochzufrieden gelang. 4:35 Minuten war ich schneller im Ziel und konnte als Walker noch 44 Läufer/innen hinter mir lassen, wurde jedoch von den weitaus meisten ein- oder mehrmals auf der kurzen Runde auch überholt. Aber es war wieder sehr kurzweilig gewesen. Der Sieg ging bei den Männern ins Ausland an den Italiener Maurizio Muggianu in 2:51:22 Stunden, gefolgt von den beiden weiteren unter 3 Stunden gebliebenen Michael Röhrs (2:54:22) und Johannes Haßlinger (2:56:17). Den Sieg bei den 24 weiblichen Finishern ging an Britta Schulz (3:20.14) vor Monika Belau (3:29:03) und Melissa Gossmann (3:42:23) aus den USA. Aus Kieler Sicht finishte Rosemarie von Kocemba vom TuS Holtenau Kiel in 4:28:45 Stunden, die im Vorjahr zu sage und schreibe genau 65 Marathon- plus 35 Ultra-Finishes kam und dafür extra geehrt wurde. Bei den Männern finishten aus Kieler Sicht lediglich noch Karl-Heinz Jost (4:37:53) und Günter Heyer ((5:36:17).

 


   11. Kieler 3-Leuchttürmelauf am 11. Febr. (kein Wettkampf - Gruppenlauf)

Zwei Wochen später dann der von uns gegründete und schnell sich zum Kultlauf entwickelte Lauf um die drei trockenen Fußes erreichbaren Leuchttürme. Im Vorwege hatte ich bereits eine Woche zuvor die späteren Gruppenführer für die letzten 18 Kilometer zu einem Probelauf mit anschließendem Duschen und Imbiß zu uns eingeladen gehabt. Erstmals gab es eine Medaille als Auszeichnung für die 51 Läufer und Läuferinnen sowie den Helfern und Helferinnen. Das Event wurde wieder ein voller Erfolg. Von Donnerstag vor bis Mittwoch nach dem Lauf hatte ich mir extra fünf Urlaubstage für die unzähligen Vorbereitungen und Nacharbeiten genommen. Meine Frau Regina war dann anschließend noch zwei Tage mit dem Bearbeiten und Verschicken der Gruppenfotos aktiv. Aber lest bitte alles Weitere hierzu an vielen anderen Stellen auf dieser Homepage bei Interesse selbst. Vor kurzem habe ich hierzu dort noch eine großzügige Erweiterung mit zusätzlichen Fotos und z. B. mich erreichten netten Feedbacks vorgenommen.


5. HP Kraftwerk-Marathon in Raisdorf am 17. Februar

Unser Extrem-Ultra-Lauffreund "Kalahari-Man" Karl-Heinz Jost sollte am Tag drauf seinen 70. Geburtstag feiern. Ihm zu Ehren veranstaltete Harald Petersen einen seiner beliebten Landschaftsmarathonläufe in Raisdorf. Das Wetter präsentierte sich zum Laufen optimal mit etwas Sonnenschein, kein Regen bzw. Schnee und Temperaturen von ca. 4 Grad Celsius im Plus. Neunmal ging es dabei um die nach Nordwesten hin vergrößerte Runde um den Rosensee. Alle Runden absolvierte ich knapp unter oder knapp über 30 Minuten. Ca. 90 % absolvierte ich dabei im Powerwalkingschritt und 10 % während der Bergabpassagen im lockeren Laufschritt mit höherer Frequenz. Da wir nachmittags noch zum 60.- und 65. Geburtstags-Kaffee und anschließendem Grünkohlessen in Elmschenhagen eingeladen waren, konnte ich nicht bis zum Ende der Veranstaltung mit der offiziellem Siegerehrung warten. Als Entschädigung verfasste ich jedoch einen Bericht, der einige Tage auf der Seite des 100-Marathon-Clubs veröffentlicht wurde und den ich auch hier nachfolgend noch einmal zum Nachlesen präsentiere:

Und zum Schluß noch der Auszug aus der Ergebnisliste:

 


13. Kiel-Marathon am 24. Februar

Eine Woche später Marathon Nr. 3 binnen 20 Tagen. In Kiel fast vor der Haustür! Meine 10. Teilnahme an dieser Stelle! Knapp 1800 Läufer und Läuferinnen aus 523 Vereinen hatten sich angemeldet. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und wie in jedem Jahr hatte man auf den fast 5 km langen Geraden den unangenehmen kalten Wind zusätzlich als Begleiter auf einer der Strecken. Meistens wie auch in diesem Jahr weht dieser aus Südwesten. Für die Marathonis also 4 mal Rücken- und 4 mal Gegenwind für einen längeren Zeitraum. Windschattenlaufen ist eine Möglichkeit, solange Läufer genug auf der Strecke sich befinden. Aber spätestens nach dem Wegfall der vielen Halbmarathonis wird dieses mühsamer, da das Feld sich immer mehr ausdünnt. Die rund 100 Helfer rund um das Organisationsteam der LG Powerschnecken hatten wieder einmal alles im Griff. Start war in diesem Jahr wieder beim Stena-Line-Schwedenkai-Terminal im Süden, da der Ostseekai wegen dessen Vergrößerung gesperrt war. Immer an der Förde entlang geht es dann Richtung Norden bis das Hindenburgufer auf die Feldstraße stößt. Hier ist dann die Wende. 3 Strecken über 10,5 km, dem Halbmarathon und dem vollen Marathon wurden angeboten. Dirk Henningsen (36:52) bei den Männern und Anke Tiedemann (39:42) hießen die Gewinner beim 10,5-km-Lauf. Mein Erst- und Meldeverein, die ´LG Albatros Kiel`, viele Jahre ein Ultralaufverein, danach einige Jahre noch ein Marathonlaufverein, war inzwischen ein ganz normaler Lauftreff geworden und stellte mittlerweile auf dieser Strecke mit 9 Frauen und 7 Männern die meisten Finisher, gefolgt von 10 Halbmarathonis und nur noch 9 Marathondistanzfinishern. Die größte Läuferschar mit 800 Aktiven ging über 21,1 km an den Start. Hier siegte der 39-jährige Stefan Unfug (1:17:55) vom TSV Lütjenburg bei den Männern und Manuela Sporleder (1:26:39) aus Hamburg bei den Frauen. Das kleinste Teilnehmerfeld gab es über die Marathondistanz. Hier gab es einen schwedischen Sieg durch Johan Olsson (2:36:37) vor dem Albatros Olaf Struck in 2:42:46 Stunden bei den Männern. Schnellste Frau war die bereits W55-er Liane Muschler (3:19:32) aus Leipzig. Jetzt zu meinem Lauf: Ich wollte hier meine erste gute ´Top.Five`-Bestzeit des Jahres für eine Statistik meines Zweitvereins 100-MC laufen. Angepeilt hatte ich eine Endzeit von unter 3:40 Stunden. Wollte auch auf keinem Fall zu schnell das Rennen angehen und mich etwas kräfteschonend im Windschatten anderer Läufer halten. Klappte auch ganz gut die ersten 2 Runden mit 55-er Zeiten. Die 3. der 4 Runden war zwar in 54:25 Minuten sogar noch etwas schneller, aber auch schon zäher, da windschattenspendende Läufer weniger geworden waren und/oder nicht meinem Tempo entsprachen. Die letzte Runde war dann sehr quälend, die Kraft ließ nach und ich dachte auf dem Weg Richtung Wik mit Rückenwind schon mit Grauen an den Rückweg mit dem kräfteraubenden Gegenwind auf den letzten Kilometern Richtung des Ziels im Südwesten. 59:28 Minuten, 5 Minuten länger als die vorletzte Runde hatte ich benötigt. Endzeit 3:44:43 Stunden stellten mich somit nicht so ganz zufrieden, obwohl ich als 6. der M55 von 20 Finishern hierauf doch noch stolz sein konnte. Vereinsmäßig war ich hinter dem schon erwähnten Olaf Struck und Norbert Wiesner (3:06:16) noch Dritter geworden. Nach mir kamen in dieser Reihenfolge Rainer Finnern (3:56:45), Harald Petersen (4:00:30), Dr. Regine Schultz (4:34:27 > 2. W60), Arwed Bonnemann (4:49:55) und Günter Heyer (4:54.41) ins Ziel.

  


35. Husum-Marathon am 03. März

Anreise mit Günter Heyer und unseren Frauen, die nach dem Laufstart sich in ein Cafe zum Kaffeetrinken mit anderen Begleiterinnnen zusammenfanden zum netten Plaudern und Aufwärmen, denn die Temperaturen bewegten sich bei trübem Wetter kaum über die Null-Grad-Grenze. Start war wie immer erst um 12:30 Uhr. 26 Frauen und 94 Männer sollten am Ende finishen. Bei den Frauen gewann Inge Brandts vom TSV >>>> Fortsetzung folgt! 


1. Rita Gehrke Geb.-marathon in Hamburg-Öjendorf am 10. März


10. Kiel-Holtenauer Geländemarathon am 31. März

Jubiläum!


4. Lothar Gehrke Geb.-marathon in Hamburg-Öjendorf am 02. April


3. Außenalster-Ultra in Hamburg über 44,4 km am 14. April


22. Hamburg-Marathon am 29. April


17. Hannover-Marathon am 06. Mai


35. Rennsteiglauf im Thüringer Wald über 72,7 km am 19. Mai


3. Firmenlauf Schleswig-Holstein um die Kieler Hörn am 09. Juni


3. Schwarzenbek-Marathon am 10. Juni


1. Öjendorfer Siebenschläfer-Marathon am 30. Juni


3. Rendsburg-Marathon am 08. Juli


40. Georgsmarienhütter "0" über 50 km am 22. Juli (Orientierungslauf)


1. Öjendorfer Parksee - Marathon am 29. Juli


5. Rostocker Marathon-Nacht am 04. August


28. Ostroher Langlauftag mit Marathon am 12. August


08. Großer Plöner See-Marathon am 26. August


14. Kiel-Holtenauer Abendlauf über 10 km am 31. August


20. Kiel-Lauf über 21,1 km am 09. September


2. Hannover-Eilenriede-Marathon am 23. September


3. Bremen-Marathon am 30. September


2. Kaltenkirchener Herbstmarathon am 20. Oktober


1. Öjendorfer-See November-Marathon am 03. November


7. HP-Waldkapellen-Ultra über 44,4 km am 11. November


6. Ellerdorfer Ultra-Marathon über 45 km am 24. November


4. HP Nordostsee-Kanal-Rolf Frank-Marathon am 30. Dezember

 

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