Das Jahr 2007

Persönlicher und sportlicher Rückblick

Mein 22. Wettkampfjahr brachte mich in die neue Altersklasse M55. Ein durchgehend verletzungsfreies und gesundes Jahr führte mich zu 700 Fahrradfahr- und 2.750 Laufkilometern, worin die Distanzen der 30 Wettkämpfe eingeschlossen sind. Das Sammeln von Finishes über die Marathon- und Ultradistanzen war weiterhin erste Prirorität. 27 Marathons, darunter 5 Ultraläufe und nur noch 3 Läufe (5 km Firmenlauf, 10 km Holtenauer-Abendlauf und 21,1 km Kiel-Lauf) unterhalb dieser Distanzen, standen am Ende des Jahres in der Bilanz. Bei vielen Läufen begleitete ich kurzweilig plaudernd andere Mitläufer/innen und lediglich bei 6 Marathonläufen im gesunden Abstand von ca. 2 Monaten ging ich ans Limit, um eine gute Zeit für die Top-Five-Wertung des 100-Marathon-Clubs hinzulegen. Die beiden schnellsten Zeiten lief ich Ende April in Hamburg mit 3:27:20 und Ende September in Bremen mit fast identischen 3:27:24 Stunden, gefolgt von 3:35:37 Anfang August in Rostock, 3:38:46 Std. Anfang Juli und 3:44:43 Ende Februar in Kiel. Highlights waren aber auch die 73 km und 52 km langen Ultradistanzen beim Rennsteiglauf und 7 x um die Hamburger Außenalster. Vor allem beim Rennsteiglauf bemühte ich mich mit schnellem Powerwalken bergauf und im Laufschritt bergab eine gute Zeit hinzulegen, was mir mit 8:12:20 Stunden auch für mich sehr zufriedenstellend gelang. Auch nach dem 10-jährigen von uns organisierten Dreileuchttürmelauf-Jubiläum im Vorjahr waren wir motiviert genug, uns erneut dem unglaublichen Zeitaufwand, der damit einhergeht, zu stellen. Das Teilnehmerlimit war erneut schnell erreicht und erstmals gab es eine Medaille als Auszeichnung, welche den Bülker Leuchtturm als Motiv daratellte. Der Lauf brachte uns erneut viel positives Feedback. Da mein immer noch offizieller Erstverein ´LG Albatros Kiel` sich immer mehr vom ehemaligen Ultralauf- und jetzt auch weg vom Marathonlaufverein zu noch kürzeren Laufdistanzen und einem normalen Lauftreffverein hin bewegte, entstand eine immer größere Distanz dorthin. Auch ließ die Unterstützung seitens der Vereinsführung bzgl. des Erfolgs dieses Leuchttürmelaufs immer mehr nach, was daran zu erkennen war, dass bereits zum 4. mal seit 2004 kein kleiner Vereinszuschuß von 75 Euro mehr gewährt wurde und die Vereinsführung in einer Art Konkurrenz einen eigenen Winterlauf immer eine Woche zuvor auf die Beine stellte, der aber trotz höherer Kosten z. B. für Speis und Trank bei der After-Run-Party in einer Gaststätte nie Kult wurde und in diesem Jahr zum letzten Male durchgeführt. Auch gab es wieder Probleme seitens der Anmeldung des Dreileuchttürmelaufs als Volkslauf beim SHLV durch den Verein, dessen Kosten ich seit einigen Jahren ebenfalls bereits selbst trug.


8. Alter Elbtunnel-Marathon in Hamburg am 28. Januar

Das neue Wettkampfjahr begann wie das Vorherige. Zum 4. x insgesamt 48,5 Runden im ´Alten Elbtunnel` in Hamburg. Am Freitag hatten wir noch 4 Übernachtungsgäste aus Finsterwalde, die am Wing-Tsun-Wochenendseminar teilnahmen und am Sonntag wieder zurückfuhren. Meine Regina war leider durch einen Infekt geschwächt und blieb daher am Sonntag in Kiel, so dass ich ohne sie mit Günter und Christa Heyer (Helferin) anreiste. Das Teilnehmerlimit zzgl. der Helfer/innen war mit 300 Personen wieder erreicht worden. 280 Läufer und Läuferinnen hatten eine Meldebestätigung erhalten und durften starten. Im Vorjahr hatte ich an gleicher Stelle diesen Marathon komplett im schnellen Powerwalkingstil in 4:38:30 Stunden gefinisht. Gleiches hatte ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen. Ich fühlte mich gut und konnte mein Tempo viele Runden gut halten. Nur zum Ende wurden die gestoppten Rundenzeiten etwas langsamer, aber meine Motivation lag darin, meine Vorjahreszeit zu toppen, was mir am Ende mit 4:33:55 Stunden und einem durchschnittlichem Tempo von 6:30 Minuten je Kilometer hochzufrieden gelang. 4:35 Minuten war ich schneller im Ziel und konnte als Walker noch 44 Läufer/innen hinter mir lassen, wurde jedoch von den weitaus meisten ein- oder mehrmals auf der kurzen Runde auch überholt. Aber es war wieder sehr kurzweilig gewesen. Der Sieg ging bei den Männern ins Ausland an den Italiener Maurizio Muggianu in 2:51:22 Stunden, gefolgt von den beiden weiteren unter 3 Stunden gebliebenen Michael Röhrs (2:54:22) und Johannes Haßlinger (2:56:17). Den Sieg bei den 24 weiblichen Finishern ging an Britta Schulz (3:20.14) vor Monika Belau (3:29:03) und Melissa Gossmann (3:42:23) aus den USA. Aus Kieler Sicht finishte Rosemarie von Kocemba vom TuS Holtenau Kiel in 4:28:45 Stunden, die im Vorjahr zu sage und schreibe genau 65 Marathon- plus 35 Ultra-Finishes kam und dafür extra geehrt wurde. Bei den Männern finishten aus Kieler Sicht lediglich noch Karl-Heinz Jost (4:37:53) und Günter Heyer ((5:36:17).

 


   11. Kieler 3-Leuchttürmelauf am 11. Febr. (kein Wettkampf - Gruppenlauf)

Zwei Wochen später dann der von uns gegründete und schnell sich zum Kultlauf entwickelte Lauf um die drei trockenen Fußes erreichbaren Leuchttürme. Im Vorwege hatte ich bereits eine Woche zuvor die späteren Gruppenführer für die letzten 18 Kilometer zu einem Probelauf mit anschließendem Duschen und Imbiß zu uns eingeladen gehabt. Erstmals gab es eine Medaille als Auszeichnung für die 51 Läufer und Läuferinnen sowie den Helfern und Helferinnen. Das Event wurde wieder ein voller Erfolg. Von Donnerstag vor bis Mittwoch nach dem Lauf hatte ich mir extra fünf Urlaubstage für die unzähligen Vorbereitungen und Nacharbeiten genommen. Meine Frau Regina war dann anschließend noch zwei Tage mit dem Bearbeiten und Verschicken der Gruppenfotos aktiv. Aber lest bitte alles Weitere hierzu an vielen anderen Stellen auf dieser Homepage bei Interesse selbst. Vor kurzem habe ich hierzu dort noch eine großzügige Erweiterung mit zusätzlichen Fotos und z. B. mich erreichten netten Feedbacks vorgenommen.


5. HP Kraftwerk-Marathon in Raisdorf am 17. Februar

Unser Extrem-Ultra-Lauffreund "Kalahari-Man" Karl-Heinz Jost sollte am Tag drauf seinen 70. Geburtstag feiern. Ihm zu Ehren veranstaltete Harald Petersen einen seiner beliebten Landschaftsmarathonläufe in Raisdorf. Das Wetter präsentierte sich zum Laufen optimal mit etwas Sonnenschein, kein Regen bzw. Schnee und Temperaturen von ca. 4 Grad Celsius im Plus. Neunmal ging es dabei um die nach Nordwesten hin vergrößerte Runde um den Rosensee. Alle Runden absolvierte ich knapp unter oder knapp über 30 Minuten. Ca. 90 % absolvierte ich dabei im Powerwalkingschritt und 10 % während der Bergabpassagen im lockeren Laufschritt mit höherer Frequenz. Da wir ab dem Nachmittag noch zum 60.- und 65. Geburtstag mit Kaffee / Kuchen mit danach Grünkohlessen in Elmschenhagen eingeladen waren, konnte ich nicht bis zum Ende der Veranstaltung mit der offiziellem Siegerehrung warten. Als Entschädigung verfasste ich jedoch einen Bericht, der einige Tage auf der Seite des 100-Marathon-Clubs veröffentlicht wurde und den ich auch hier nachfolgend noch einmal zum Nachlesen präsentiere:

Und zum Schluß noch der Auszug aus der Ergebnisliste:

 


13. Kiel-Marathon am 24. Februar

Eine Woche später Marathon Nr. 3 binnen 20 Tagen. In Kiel fast vor der Haustür! Meine 10. Teilnahme an dieser Stelle! Knapp 1800 Läufer und Läuferinnen aus 523 Vereinen hatten sich angemeldet. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und wie in jedem Jahr hatte man auf den fast 5 km langen Geraden den unangenehmen kalten Wind zusätzlich als Begleiter auf einer der Strecken. Meistens wie auch in diesem Jahr weht dieser aus Südwesten. Für die Marathonis also 4 mal Rücken- und 4 mal Gegenwind für einen längeren Zeitraum. Windschattenlaufen ist eine Möglichkeit, solange Läufer genug auf der Strecke sich befinden. Aber spätestens nach dem Wegfall der vielen Halbmarathonis wird dieses mühsamer, da das Feld sich immer mehr ausdünnt. Die rund 100 Helfer rund um das Organisationsteam der LG Powerschnecken hatten wieder einmal alles im Griff. Start war in diesem Jahr wieder beim Stena-Line-Schwedenkai-Terminal im Süden, da der Ostseekai wegen dessen Vergrößerung gesperrt war. Immer an der Förde entlang geht es dann Richtung Norden bis das Hindenburgufer auf die Feldstraße stößt. Hier ist dann die Wende. 3 Strecken über 10,5 km, dem Halbmarathon und dem vollen Marathon wurden angeboten. Dirk Henningsen (36:52) bei den Männern und Anke Tiedemann (39:42) hießen die Gewinner beim 10,5-km-Lauf. Mein Erst- und Meldeverein, die ´LG Albatros Kiel`, viele Jahre ein Ultralaufverein, danach einige Jahre noch ein Marathonlaufverein, war inzwischen ein ganz normaler Lauftreff geworden und stellte mittlerweile auf dieser Strecke mit 9 Frauen und 7 Männern die meisten Finisher, gefolgt von 10 Halbmarathonis und nur noch 9 Marathondistanzfinishern. Die größte Läuferschar mit 800 Aktiven ging über 21,1 km an den Start. Hier siegte der 39-jährige Stefan Unfug (1:17:55) vom TSV Lütjenburg bei den Männern und Manuela Sporleder (1:26:39) aus Hamburg bei den Frauen. Das kleinste Teilnehmerfeld gab es über die Marathondistanz. Hier gab es einen schwedischen Sieg durch Johan Olsson (2:36:37) vor dem Albatros Olaf Struck in 2:42:46 Stunden bei den Männern. Schnellste Frau war die bereits W55-er Liane Muschler (3:19:32) aus Leipzig. Jetzt zu meinem Lauf: Ich wollte hier meine erste gute ´Top.Five`-Bestzeit des Jahres für eine Statistik meines Zweitvereins 100-MC laufen. Angepeilt hatte ich eine Endzeit von unter 3:40 Stunden. Wollte auch auf keinem Fall zu schnell das Rennen angehen und mich etwas kräfteschonend im Windschatten anderer Läufer halten. Klappte auch ganz gut die ersten 2 Runden mit 55-er Zeiten. Die 3. der 4 Runden war zwar in 54:25 Minuten sogar noch etwas schneller, aber auch schon zäher, da windschattenspendende Läufer weniger geworden waren und/oder nicht meinem Tempo entsprachen. Die letzte Runde war dann sehr quälend, die Kraft ließ nach und ich dachte auf dem Weg Richtung Wik mit Rückenwind schon mit Grauen an den Rückweg mit dem kräfteraubenden Gegenwind auf den letzten Kilometern Richtung des Ziels im Südwesten. 59:28 Minuten, 5 Minuten länger als die vorletzte Runde hatte ich benötigt. Endzeit 3:44:43 Stunden stellten mich somit nicht so ganz zufrieden, obwohl ich als 6. der M55 von 20 Finishern hierauf doch noch stolz sein konnte. Vereinsmäßig war ich hinter dem schon erwähnten Olaf Struck und Norbert Wiesner (3:06:16) noch Dritter geworden. Nach mir kamen in dieser Reihenfolge Rainer Finnern (3:56:45), Harald Petersen (4:00:30), Dr. Regine Schultz (4:34:27 > 2. W60), Arwed Bonnemann (4:49:55) und Günter Heyer (4:54.41) ins Ziel.

  


35. Husum-Marathon am 03. März

Meine achte Teilnahme seit 1991 hier an der Nordsee und der ´grauen Stadt am Meer`. Anreise mit Günter Heyer und unseren Frauen. Nach dem Laufstart begaben sich Regina und Christa mit anderen Begleiterinnen in ein Cafe zum Kaffeetrinken und netten Plaudern und Aufwärmen zusammen, denn die Temperaturen bewegten sich bei trübem Wetter kaum über die Null-Grad-Grenze. Start war wie immer erst um 12:30 Uhr. 26 Frauen und 94 Männer sollten am Ende finishen. Hier zunächst der Bericht aus dem Laufmagazin "Marathon&Mehr":

Nur eine Woche nach dem für die TOP-5 des 100 MC schnell gelaufenem Kiel-Marathon hatte ich mir für diesen Lauf Fersenschonung und Regeneration verschrieben. Endzeit zweitrangig. Abwechselnd wollte ich die 5-km-Abschnitte im 6:30-er und dann 5:30-er Schnitt laufen. Dieses abwechselnde Tempo bekam mir so gut, dass die letzten beiden schnelleren Abschnitte von km 25 bis 30 und 35 bis 40 sowie die restlichen 2,2 km rückenwindbegünstigt mit einem 5-er-Schnitt problemlos sogar noch schneller absolviert werden konnten. Machte schließlich auch Spaß, vor mir auf den langen Geraden u. a. noch einige mir gut bekannte Läufer wie Conrad Schwarz (4:12:45), Peter Wieneke (4:11:03) und Walter Ranta (4:07:52) wieder ein- und überholen zu können. Die Endzeit von 4:06:53 reichte für den 7. von 12 Plätzen der AK M55. Neben den rechts eingefügten Finishern der LG Albatros Kiel konnten auch folgende mir gut bekannte Läufer -aber oben im eingefügten Bericht nicht mit aufgeführt- des 100 MC einen weiteren Zähler ihrer Marathon/Ultra-Sammlung hinzufügen: Rene Wallesch (3:37:23 2.M35) - Thorsten Themm (4:15:34) - Dieter Merker (4:31:38) - Arne Franck (3:26:33 2.M45) - Wolfgang Gröning (3:29:14 3.M50) - Wolfgang Schwabe (4:19:00) - Bernhard Baasch (4:27:38) - Heinrich Schütte (4:51:48) - Dietrich Eberle (4:15:05) - Helmut Jung (4:03.23 1.M70) - Rolf Frank (4:25:26 2.M70).

 

Links: Noch 600 m bis ins Ziel für Heinz Behrmann --- Rechts: Helmut Jung (vorne!), Heinz Behrmann und Arne Franck während der Siegerehrung beim obligatorischen Labskausessen

Nach dem Lauf ging es dann zum einen Kilometer entfernten Theodor-Schäfer-BBW zum Duschen und Baden/Regenerieren im Thermalbad und der sich dort im großen Saal anschließenden Siegerehrung mit dem obligatorischen Labskausessen. Lange war es schon dunkel, als wir uns auf den 100 km entfernten Heimweg von Husum an der Nordsee nach Kiel an der Ostsee begaben. Immerhin waren die Wetterverhältnisse für diesen Wintertag optimal gewesen. Kein Regen bzw. Schnee oder Eisglätte und somit trockene Straßenverhältnisse.


1. Rita Gehrke Geb.-marathon in Hamburg-Öjendorf am 10. März

Weiter geht es im Wochenrhytmus. Der 4. Marathon binnen eines Monats. Tags zuvor war unsere ´Mutti` Rita Gehrke 71 Jahre jung geworden. Seit Jahren kümmer sich die bessere Hälfte von unserem Lothar um unseren Hunger und Durst während und nach den Veranstaltungen kümmert. Anreise erfolgte wie meistens mit unseren Freunden Günter und Christa Heyer. Unsere Frauen halfen Rita und Lothar dann während des Laufs bei der Verpflegung. Fast ausschließlich bekannte Gesichter unter den 22 Startern um 9.30 Uhr.

Das Wetter zeigte sich den ganzen Tag mit Sonnenschein und 5 Grad zum Start und 12 Grad 5 Stunden später von der besten Seite am Öjendorfer Parksee im Osten Hamburgs. Rita hatte wie üblich wieder die leckersten Speisen und Getränke vorbereitet. Freude bei guter Laune machten neben einem kleinen Auftaktstück auch die 12 Runden a 3,43 km um den landschaftlich sehr schön gelegenen See. Die Laufstrecke mit nur minimalen Höhenunterschieden wies nur noch wenige kleine Pfützen auf, die aber nicht hinderlich waren. Jeweils am Ende einer Runde labten wir uns am Verpflegungszelt. Es gab zum Trinken neben Wasser Cola, Tee, Kaffee, Red Bull auch Weizenbier mit und ohne Alkohol. Zum Essen wurden Ritas legendäre Käse- und Butterkuchen, Schokolade und weiterem Naschkram auch herzhafte Sachen wie Hackbällchen, Wurst- und Käsebrötchen gereicht. 

  

Marianne Dahl & Heinz Behrmann zwischendurch von Hans-Jürgen Lange begleitet - und später gemeinsam im Ziel

 

Wärmer angezogen nach dem Lauf posieren auch Götz Eipper, Konrad Schwarz, Rolf Frank und Oliver Scheer gerne für die Kamera

Ich freute mich, dass auch unsere Freundin und Lauftherapeutin Marianne Dahl ganz aus Großburgwedel angereist war und nach einer gut 3-monatigem Verletzungsspause sich wieder fit und gut erholt fühlte, einen Marathon zu finishen. Gerne begleitete ich sie dabei von Beginn bis zum Ende des Laufs im relativ gleichmäßigem Tempo. Kurzweilig plauderten und fachsimpelten wir u. a. über die Gesundheit/Fitness, Trainingsgestaltung und Saisonpläne. Nach insgesamt 4:53:40 Stunden war unser Ziel -ohne erschöpft zu sein- erreicht. Aber auch etlichen andere Läufer und Läuferinnen gingen als Marathonsammler heute nicht an ihre Grenzen und liefen gemeinsam plaudernd in kleinen Grüppchen zusammen. Es war ein richtig schöner Vorfrühlingstag zwei Tage nach meinem 55. Geburtstag.

  


10. Kiel-Holtenauer Geländemarathon am 31. März

 

Kaiserwetter mit Sonnenschein pur bei bis 12 Grad nachmittägliche Vorfrühlingswärme von morgens bis abends beim Jubiläum! Für mich leider nicht ganz, denn 2005 kollidierte der Termin mit einem anderen Marathon - und einen Doppeldecker wollte ich meinen chronisch lädierten Fersen (Haglund-Exostose) im Jahr zuvor nicht zumuten. Nach 4 Marathonfinishes im Wochenrhytmus lagen diesmal ungewöhnlich lange 3 Wochen Pause dazwischen, obwohl meine Frau und ich auch da dem Laufsport verbunden waren, denn am Sonntag zuvor hatten Regina und ich als Helfer hauptverantwortlich stundenlang incl. Vor- und Nacharbeiten mit Teeanrühren, dem Transport der Verpflegung vom Ernst-Barlach-Gymnasium zur Brücke und nachmittags zurück die Verpflegungsstelle unterhalb der Holtenauer NO-Kanalbrücke für den 20. Kieler Hochbrückenlauf unseres Vereins geleitet. Jetzt aber zu diesem Lauf. Frühmorgens brachte Rolf Frank seine Frau Inge zum Frühstück mit Regina vorbei. Zu Fuß begaben Rolf und ich uns dann zum 700 m entfernten Vereinsheim des TuS Holtenau zum Umziehen und Start. Um meine haglundgeschädigten Fersen für meinen nächsten geplanten Marathon-Start nur 2 Tage später zu schonen, hatte ich mir vorgenommen, fersenschonend die gesamten 32 a 1.320,25 m-langen Runden im schnellen Powerwalking-Stil zu absolvieren. Dabei wollte ich für meine Verhältnisse langsam beginnen und mich dann langsam steigern. Klappte alles wie geplant prima und ich kam schmerzfrei und ohne Erschöpfung nach 5:02:59 als noch 35. von insgesamt 40 Finishern ins Ziel. Die zweite Hälfte hatte ich 34 Minuten schneller absolviert als die ersten 16 Runden. Nach dem Duschen dauerte es dann auch schon gar nicht mehr lange, bis mit den oft zusammenlaufenden Duo Günter Heyer und Christian Hottas auch die letzten Teilnehmer nach knapp 6 Stunden die ehrenamtlichen aufmerksamen Rundenzähler ´erlösten`.

 

Die professionell von Uwe Cizinski und seiner Frau Antje sowie Siggi Schmitz durchgeführte kurzweilige Siegerehrung im großen Saal des TuS Holtenau Kiels mit einem im Startgeld enthaltenen Nudelessen schloss sich an und beendete bei gemütlichem Beisammensein danach dieses Jubiläumsevent.


4. Lothar Gehrke Geb.-marathon in Hamburg-Öjendorf am 02. April

Gruppenfoto vor dem Start bei 17 Grad im Sonnenschein: Von links: Erika Köhn-Werner Britz-Konrad Schwarz-hinten stehend: Peter Wieneke-Rolf Frank-Karl-Heinz Jost-Götz W. Eipper-vorne sitzend: Gunla Eberle-Heinz Behrmann-Harald Petersen und Günter Heyer.

 

Li. die Ausschreibung/Einladung -- Re. unser Geb.-geschenk für Lothar: Ein gut gekühltes Faß Paulaner Weizenbier!

Nur 2 Tage später! So dicht aufeinander hatte ich noch nie einen weiteren Marathon gelaufen! Aber unser nicht nur Lauffreund Lothar Gehrke aus Hamburg wollte genau an diesem 68. Geburtstag, dem Arbeitstag Montag seinen Geburtstagsmarathon ausrichten. Da die Abende Anfang April schon recht lange abends bis nach 21 Uhr noch hell genug sind, war als Startzeit 16 Uhr festgelegt worden. Notfalls sei eine Stirnlampe für die langsameren Läufer sinnvoll. Zu dem Zeitpunkt hätten die meisten als Arbeitnehmer bereits Feierabend und könnten laufend dabei sein, so sein wahrer Tenor für die Hamburger Marathonsammler des 100 MC. Ich nahm problemlos die Gleitzeitregelung meines Arbeitgebers, der Arbeitsagentur, in Anspruch und machte um 11:30 Uhr Feierabend. Mit meiner Regina fuhren wir über Heede bei Barmstedt zum Mittagessen und Kaffeetrinken vorbei und danach weiter nach Öjendorf im Osten von Hamburg. Fast 30 Läufer/innen hatten sich angemeldet und 27 gingen pünktlich an den Start. 7 davon kamen gerne ganz aus dem Kieler Raum angereist. Nach einer Auftaktschleife von 1040 m ging es 12 mal 3.430 m um den Öjendorfer See. Da ich -- Heinz Behrmann mit Sigrid Eichner und Gunla Eberle im Arm -- mich 2 Tage zuvor in keinster Weise verausgabt hatte und mich geschont hatte, wollte ich heute bei weiterhin optimalem sonnigen Frühlingswetter von 17 Grad zu Beginn und 12 Grad am Ende des Laufs versuchen, meine spätere 2. Top-5-Jahresbestzeit so um die 3:40 Stunden zu laufen. Bis ca. km 30 lief es bei einem Schnitt von ca. 5:10 Min/km problemlos, wobei ich mit Enno Keibel zusammenlief, mit dem ich mich schon öfter duelliert hatte. Ab der 10. Runde musste ich mich dann aber schon mehr quälen und die km-Zeiten allmählich nach oben. Enno Keibel blieb -auch schon ziemlich am Limit- lange Zeit bei mir, aber in der letzten Runde zeigte er mir auf dem letzten Kilometer die Harke und finishte 31 Sekunden vor mir. Aber mit meiner Endzeit von 3:44:44 Stunden , einem Schnitt von 5:20 Min/km, war ich trotzdem ganz zufrieden. Erst später zu Hause stellte ich fest, dass diese Zeit nur 1 Sekunde langsamer war als meine bisherige Jahresbestzeit, die ich 6 Wochen zuvor in Kiel gelaufen war. Im Jahres-Endeffekt war diese 1 Sekunde später entscheidend, dass sie nicht zu den Top-5-Jahresbestzeiten zählte. Meine Frau Regina powerwalkte die 21,62 km als Halbmarathon in 3:15:10 Stunden und sorgte für die Fotos vom Lauf. In Erinnerung blieb neben einem fantastischen Sonnenuntergang ein ebensolcher Mondaufgang. 

   


3. Außenalster-Ultra in Hamburg über 44,4 km am 14. April

Als 12 Tage alte Großeltern ging es zum 2. x bei wieder schönstem Frühlingswetter zur schönsten Laufstrecke im Herzen von Hamburg. Treffpunkt und Start war an der Ecke Sierichstr./Körnerstr./Bellevue. Für nur 5 € Startgebühr sorgten die Organisatoren Rene Wallesch und Dieter Merker für eine Urkunde sowie die Strecken- und Zielverpflegung, wofür sie für den Notfall und zum Umkleiden sogar ein Zelt aufgebaut hatten. Der gute Ruf dieses Panoramalaufs, wo sich auch eine große Menge Freizeitläufer jeden Tag zur Fitnesserhaltung trifft, hatte sich in der Laufszene herumgesprochen, so dass sich eine Rekordzahl an Läufern und Läuferinnen angemeldet hatte. Die Anreise erfolgte mit den Albis Irke Döring, Astrid Kiese im Pkw von Karl-Heinz Jost. Als Helfer für die Verpflegung standen Rita Gehrke und Christa Heyer bereit. Zusätzlich sorgte Lothar Gehrke für eine weitere Getränkestelle zur Rundenhälfte in Höhe der Kennedybrücke und Regina Behrmann wollte gerne für schöne Fotos von den Aktiven auf der Strecke sorgen. Um 9 Uhr war Start, wozu 36 Teilnehmer antraten und 32 erfolgreich finishen sollten, denn Rosemarie von Kocemba beendete den Lauf wegen Achillesbeschwerden nach der 3. Runde und Erika Köhn war in der gleichen Runde recht schwer gestürzt und musste ins Krankenhaus wegen des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung neben starken Schürfwunden gebracht werden. Zur Auswahl standen 6 oder 7 Runden a 7,4 km. Jetzt zu meinem Lauf: Für dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, statt 6 diesmal 7 Runden und somit die 51,8 km zu finishen. Dabei wollte ich die ersten 4 Runden als Vorbereitung und Training für den 2 Wochen später stattfindenden Hamburg-Marathon im Laufschritt bestreiten und anschließend als Powerwalker mit dann anderen Schuhen die restlichen 3 Runden. Dieses Vorhaben konnte ich gut von Beginn bis zum Ende durchziehen, wie man an meinen eingefügten Rundenzeiten erkennen kann. Am Ende waren über 7 Runden nur 4 Läufer vor mir im Ziel - und hätte-wenn-und-aber ich dieses Tempo beibehalten ´können`, hätte ich diesen Lauf sogar als Sieger der 15 7-Rundenläufer beenden können, wie aus der Ergebnisliste zu entnhmen ist. Nach dem Lauf war bei toller Essens-und Getränkeauswahl Entspannung und Regeneration angesagt. Es war ein schöner Tag gewesen und wir hatten das Glück, zum 4. x nacheinander schönstes sonniges Wetter bei einer Veranstaltung gehabt zu haben.

 

Regina erwischte mich gutgelaunt auf ihrer Fotorunde --- Nach dem Lauf Regeneration mit dem Ehepaar Wieneke 

 


22. Hamburg-Marathon am 29. April


17. Hannover-Marathon am 06. Mai


35. Rennsteiglauf im Thüringer Wald über 72,7 km am 19. Mai


3. Firmenlauf Schleswig-Holstein um die Kieler Hörn am 09. Juni


3. Schwarzenbek-Marathon am 10. Juni


1. Öjendorfer Siebenschläfer-Marathon am 30. Juni


3. Rendsburg-Marathon am 08. Juli


40. Georgsmarienhütter "0" über 50 km am 22. Juli (Orientierungslauf)


1. Öjendorfer Parksee - Marathon am 29. Juli


5. Rostocker Marathon-Nacht am 04. August


28. Ostroher Langlauftag mit Marathon am 12. August


08. Großer Plöner See-Marathon am 26. August


14. Kiel-Holtenauer Abendlauf über 10 km am 31. August


20. Kiel-Lauf über 21,1 km am 09. September


2. Hannover-Eilenriede-Marathon am 23. September


3. Bremen-Marathon am 30. September


2. Kaltenkirchener Herbstmarathon am 20. Oktober


1. Öjendorfer-See November-Marathon am 03. November


7. HP-Waldkapellen-Ultra über 44,4 km am 11. November


6. Ellerdorfer Ultra-Marathon über 45 km am 24. November


4. HP Nordostsee-Kanal-Rolf Frank-Marathon am 30. Dezember

 

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